Vettel: "Natürlich fährt das Risiko mit"

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Die Formel-1-Strecke von Monza war in der Vergangenheit der Schauplatz von tragischen Unfällen.

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist sich der Tragödien, die sich im Königlichen Park von Monza in der Vergangenheit abgespielt haben, bewusst. Vor genau 50 Jahren war sein Landsmann Wolfgang Graf Berghe von Trips in der Parabolica-Kurve tödlich verunglückt und hatte 15 Zuschauer mit in den Tod gerissen. Am 5. September 1970 ereilte Jochen Rindt im Training das gleiche Schicksal. Die Legende wurde posthum Weltmeister.

Sicherheitsstandards erhöht

Sebastian Vettel gilt als Bewunderer des legendären Jochen Rindt.
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"Man weiß und soll wissen, was auf dieser Strecke passiert ist, vor allem als deutschsprachiger Fahrer", betonte Vettel vor dem Grand Prix von Italien, der seit 1950 mit einer Ausnahme (1980 in Imola) ununterbrochen in Monza ausgetragen wird. Vettel hatte sich bereits in der Vergangenheit als Bewunderer Rindts geoutet. "Er hatte etwas sehr Inspirierendes", sagte der 24-Jährige über den in Deutschland geborenen Österreicher. "Er war ein cooler Junge."

Seit den Zeiten von Berghe von Trips oder Rindt hätte sich die Formel 1 aber weiterentwickelt. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden vor allem seit Mitte der 90er Jahre erhöht. "Natürlich fährt das Risiko mit", erinnerte Vettel. "Aber das Auto und die Strecken haben sich erheblich verbessert. Heute wird alles getan, um uns ein Maximum an Sicherheit zu geben." Als bisher letzten Toten hatte die Formel 1 am 1. Mai 1994 Superstar Ayrton Senna zu beklagen.

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Erstellt am 05.12.2011