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Sport Motorsport
12/05/2011

Vettel Freitags-Schnellster in Singapur

Formel 1: Der Deutsche kann im Grand Prix am Sontag seine Titelverteidigung klar machen.

Sebastian Vettel hat sich für seinen Anlauf zum vorzeitigen Titelgewinn in Stellung gebracht. Der WM-Dominator könnte bereits am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/live ORF eins, RTL und Sky) in Singapur zum zweiten Mal in Serie als Champion feststehen. Diese Chance lässt den 24-jährigen Deutschen zwar weiterhin kalt, in fast akribischer Manier knallte er am Freitag aber eine Trainingsbestzeit in die Nacht.

Der Red-Bull-Pilot verwies seinen Herausforderer Fernando Alonso in 1:46,374 Minuten um zwei Zehntelsekunden auf Platz zwei. Der Ferrari-Star ist auch in der WM mit 112 Punkten der erste Verfolger. Dahinter landeten McLaren-Pilot Lewis Hamilton, der im wegen Arbeiten an der Strecke verkürzten ersten Training noch der Schnellste gewesen war, sowie Felipe Massa und Mark Webber. Der WM-Dritte Jenson Button kam nach einem Ausritt nicht über Rang zehn hinaus.

"Nüchterner" Favorit

Mit diesem Zieleinlauf wäre Vettel am Sonntag noch nicht Weltmeister. Vorjahressieger Alonso dürfte dafür nicht auf dem Podest landen, weder Button noch Teamkollege Webber Zweiter werden.

Für Vettel spielt das keine Rolle. "Was die anderen machen, werden wir sehen", betonte der Titelverteidiger. "Wir konzentrieren uns nur auf uns." Und auf den neunten Saisonsieg, der in Reichweite scheint. "Das Auto fühlt sich ganz gut an", sagte der WM-Leader, der seinen Gemütszustand als "nüchtern" beschrieb.

Die Titeldiskussionen scheinen Vettel, der mit einem funkelnden Glitzerhelm unterwegs war, nicht zu beeinflussen. "Er ignoriert das Ganze im Moment", erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Die Mathematik spielt für uns keine Rolle. Die WM wird sich von selbst erledigen." Vettel hat insgesamt sechs Matchbälle, den ersten in Singapur.

Verkürzt

"Wir sind gut aufgestellt", meinte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko. Nach dem High-Speed-Rennen in Monza, das Vettel vor zwei Wochen erstmals für Red Bull gewonnen hatte, sei der RB7 auch auf dem völlig konträren Marina Bay Street Circuit, der viel Abtrieb verlangt, stark. "Ein gutes Auto ist überall schnell", betonte Marko. Zwei Zehntel auf Alonso seien in der Formel 1 "schon eine kleine Welt". Rekordweltmeister Michael Schumacher verlor im Mercedes als Sechster bereits mehr als zwei Sekunden.

Der erste Training in den Abendstunden (Ortszeit) musste wegen Reparaturen an lockeren Randsteinen um 30 Minuten auf eine Stunde verkürzt werden. In der Schlussphase wurde die Session noch einmal unterbrochen, weil ein Kerb, den Massa gelockert hatte, wegen eines herausstehenden Schraubens entfernt werden musste. Hamilton war in 1:48,599 der Schnellste, Webber zerstörte sich bei einer Kollision mit Virgin-Pilot Timo Glock einen Frontflügel.

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