French driver Sebastien Ogier in the parc ferme area of the WRC Neste Oil Rally Finland, part of the FIA World Rally Championship, at Jyväskylä, in central Finland on Friday, Aug. 2, 2013. (AP Photo / LEHTIKUVA / Mikko Stig) FINLAND OUT

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Rallye
08/22/2013

Erster Matchball für Ogier in Deutschland

Der Franzose könnte bereits vier Rennen vor Schluss den WM-Titel holen.

Sebastien Ogier hat bereits bei der Deutschland-Rallye am Wochenende die Chance, vorzeitig Rallye-Weltmeister 2013 zu werden. Dafür muss der Franzose in seinem VW Polo aber siegen und auch die vollen Punkte für die Power-Stage holen. Schafft Ogier bereits vier Rennen vor Schluss die Titelentscheidung, hätte er auch seinen genialen Landsmann Sebastien Loeb übertrumpft.

Der beste Autorennfahrer der Gegenwart hatte sich sechs seiner neun Weltmeister-Titel ebenfalls vorzeitig gesichert, nie aber früher als drei Rennen vor Schluss. WM-Titelverteidiger Loeb fährt 2013 nur noch wenige ausgewählte Rallyes und beschäftigt sich lieber mit anderen Projekten wie dem Pikes Peak oder der Vorbereitung auf die Tourenwagen-Weltmeisterschaft.

Es ist die Chance für den überlegen führenden Ogier. 90 Punkte beträgt nach neun WM-Läufen sein Vorsprung auf die gleichauf folgenden Jari-Matti Latvala (VW) und Thierry Neuville (Ford). Baut Ogier seinen Vorsprung um 22 Punkte auf 112 Zähler aus, ist er nicht mehr einzuholen. 25 Punkte gibt es für den Sieg, 3 für den Schnellsten der Powerstage. "Die Chance ist da, aber es ist alles reine Mathematik. Wichtig ist der Titel und wann der fest steht, ist mir egal", behauptete Ogier.

Dazu kommt, dass die am Donnerstag vor dem Kölner Dom gestartete Deutschland-Rallye für seinen 315 PS starken Polo WRC der erste reine Asphalt-Auftritt in diesem Jahr ist. Etwas, was im vergangenen Jahrzehnt - nicht zuletzt wegen Loeb - eine Domäne von Citroen war.

Minor hofft auf Ende der Pechsträhne

Auch der Beifahrertitel wäre vorzeitig entschieden, Ilka Minor hat aber ohnehin keine Chance mehr. Die österreichische "Co" des Russen Jewgeni Nowikow hofft vielmehr auf ein Ende der Pechsträhne für den auf WM-Platz acht liegenden Ford-Fiesta-Piloten Nowikow. "Wir hoffen, dass sich nun die Spirale in die andere Richtung dreht", sagte Minor, die sich auf die traditionell sehr vielen österreichischen Fans bei der Deutschland-Rallye freut.

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