Räikkönen kehrt in die Formel 1 zurück

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Nach zwei Jahren Rallye-WM fährt der "Ice-Man" ab 2012 wieder Formel 1. Allerdings nicht wie erwartet für Williams.

Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen kehrt 2012 in die Formel 1 zurück. Der 32-jährige Finne erhielt einen Zweijahresvertrag bei Lotus-Renault. Räikkönen war auch beim Konkurrenzteam Williams im Gespräch.

Räikkönen hatte sich nach der Saison 2009 aus der Formel 1 verabschiedet und war in den beiden vergangenen Jahren mit überschaubarem Erfolg in der Rallye-WM gefahren.

Mit Räikkönen soll der Rennstall aus Enstone in England, der ab der kommenden Saison unter dem Namen der Traditionsmarke Lotus firmiert, einen Schritt nach vorne machen.

Hunger auf die Formel 1

"Ich freue mich darauf, eine wichtige Rolle dabei zu spielen, das Team in der Startaufstellung ganz nach vorne zu bringen", erklärte Räikkönen in einem Statement auf der Lotus-Renault-Website.

"Ich bin hocherfreut, nach zwei Jahren Pause in die Formel 1 zurückzukehren. Meine Zeit in der Rallye-WM war eine nützliche Phase meiner Fahrerkarriere. Aber ich kann nicht leugnen, dass mein Hunger auf die F1 zuletzt überwältigend geworden ist."

Räikkönen hatte 2007 in einem packenden Finale gegen das damalige McLaren-Duo Lewis Hamilton und Fernando Alonso Ferrari den bisher einzigen WM-Titel seit dem Abgang von Michael Schumacher beschert.

18 Siege

Davor war der Finne auch für Sauber (2001) und McLaren (2002-2006) gefahren. Räikkönen hat auf seiner F1-Visitenkarte 18 Siege, 62 Podestplätze und 16 Pole Positions stehen. Neben seinem WM-Titel war er auch zweimal Vizeweltmeister.

Lotus-Renault bestritt die abgelaufene Saison mit dem Russen Witali Petrow und dem Brasilianer Bruno Senna, der zur Saisonhälfte den Deutschen Nick Heidfeld ersetzt hatte. Heidfeld wiederum war für den im Februar schwer verletzten Robert Kubica eingesprungen.

Wer 2012 das zweite Lotus-Cockpit neben Räikkönen bekommt, ist noch offen. Kandidat ist neben Petrow und Senna auch Romain Grosjean, der 25-jährige Franko-Schweizer wurde 2011 Meister in der GP2-Serie.

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Erstellt am 05.12.2011