Auweh! Lorenzo (Nr. 99) fuhr trotz zweifacher Schulter-Operation.

© APA/RONALD FLEURBAAIJ

Motorrad
10/19/2013

Mit Knochenbrüchen auf der GP-Maschine

Die Fahrer in der Königsklasse des Motorrad-Sports sind hart im Nehmen.

Die Schmerzschwelle der Motorrad-Profis scheint weit nach oben verschoben zu sein. Am Freitag vergangener Woche war der Deutsche Stefan Bradl in Malaysia unglücklich gestürzt und brach sich den Knöchel, am Samstag wurde er operiert. Sechs Tage später fuhr er mit 300 km/h in Australien. Nach elf Runden allerdings musste er das Experiment abbrechen. „Ich konnte mich kaum auf der Maschine bewegen“, sagte der 23-Jährige. „Ich werde in einer Woche in Japan zurückkehren.“

In Australien könnte Marc Márquez bereits am Sonntag (ab 6.45 Uhr/live Sport1) den Titel holen. Seine WM-Chance hat auch er seiner hohen Schmerztoleranz zu verdanken. Beim Training in Silverstone stürzte der 20-Jährige schwer und kegelte sich die Schulter aus, vier Stunden später wurde er beim Grand Prix Zweiter.

Schmerzen ertragen hat heuer auch Jorge Lorenzo, Márquez’ erster WM-Verfolger. Im Sommer brach er sich binnen zwei Wochen zwei Mal das Schlüsselbein. Das eingesetzte Titan-Implantat musste ersetzt werden. Zwei Tage danach wurde er in den Niederlanden Fünfter.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.