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03.01.2012

KTM-Pilot Coma führt bei Dakar-Rallye

© Bild: dapd(c) AP

Der oberösterreichische Motorrad-Hersteller KTM peilt den elften Sieg in Folge bei der Dakar an.

Vorjahrssieger Marc Coma aus Spanien hat bei der Extrem-Rallye Dakar nach der zweiten Etappe am Montag die Führung bei den Motorrädern erobert, auf vier Rädern hat sich der Franzose Stephane Peterhansel mit einem Mini an die Spitze gesetzt.

Der 35-jährige KTM-Pilot Coma verwies auf der 295 km langen Sonderprüfung seinen Markenkollegen Cyril Despres um 1:18 Minuten auf den zweiten Platz und feierte schon seinen insgesamt 17. Tagessieg bei der Dakar. In der Gesamtwertung ist der dreifache Gewinner 2:30 Minuten vor dem chilenischen Auftaktsieger Francisco Lopez (Aprilia/Tages-4.) der Beste. Despres, der Sieger von 2010, ist mit 2:52 Minuten Rückstand Dritter. Der oberösterreichische Motorrad-Hersteller KTM peilt schon den elften Sieg bei der Dakar in Folge an.

Peterhansel genügte der zweite Etappenrang, 56 Sekunden hinter dem Vorjahrssieger Nasser Al-Attiyah (Katar/Hummer), um die Gesamtführung zu übernehmen. Der insgesamt neunfache  Dakar-Gewinner (sechsmal Motorrad, dreimal Auto) hat 2:28 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten US-Amerikaner Robby Gordon (Hummer). Al-Attiyah ist nach seinen Technik-Problemen vom Vortag Gesamt-Sechster (8:47 zurück).

Beim Absturz eines Leichtflugzeuges - rund 40 Kilometer vom Schauplatz des tödlichen Motorrad-Unfalls eines Dakar-Teilnehmers am Sonntag entfernt - kamen am Sonntag der Pilot und dessen elfjähriger Sohn ums Leben. Sie sollen nach Angaben der Nachrichtenagentur DyN zuvor die Rallye aus der Luft beobachtet haben.

Der französische Motorrad-Pilot Bruno da Costa prallte auf der 2. Sonderprüfung in voller Fahrt gegen ein Rind und wurde mit schweren Verletzungen in ein Spital in Mendoza gebracht. Der 38-Jährige laboriert nach erster Diagnose u.a. an einer Nierenverletzung.

 

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