Der Deutsche Timo Glock (BMW)

© /GEPA pictures/ Red Bull

DTM
05/22/2016

Glock siegt im zweiten Spielberg-Rennen

Lucas Auer war nach Rang 16 enttäuscht.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Timo Glock hat am Sonntag das zweite Rennen des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in Spielberg gewonnen. Der für das RMG-BMW-Team fahrende Deutsche setzte sich vor den beiden Audi-Fahrern Mattias Ekström (SWE) und Jamie Green (GBR) durch und feierte damit den dritten DTM-Sieg seiner Karriere. Der Tiroler Lukas Auer kam im Mercedes nicht über Rang 16 hinaus.

Für BMW war es der zweite Triumph am Wochenende, nachdem am Vortag Glocks Landsmann Marco Wittmann den Sieg herausgefahren hatte. In den vier bisherigen Saisonläufen hat es somit vier verschiedene Sieger gegeben. Mercedes schnitt in der Steiermark erneut schlecht ab und blieb ohne Punkte. Bester in einem Stuttgarter Auto war der Spanier Daniel Juncadella. Zum Rennwochenende am Lausitzring Anfang Juni reist Paul di Resta dennoch als Gesamtführender.

Der als Titelfavorit in die Saison gestartete Ekström schob offenbar noch Frust aufgrund einer Szene aus dem Samstag-Rennen, als er in der ersten Kurve nach einem Dreikampf mit den BMW-Fahrern Maxime Martin und da Costa ins Kiesbett gedreht worden war. Anschließend fühlte sich der 37-Jährige bei seiner Aufholjagd dann von Mercedes-Pilot Götz behindert.

Die Clowns

„Götz und da Costa sind die, die wir als Clowns benennen. Ich finde die haben nicht das Level für die DTM, das man eigentlich von einem DTM-Fahrer erwarten kann“, sagte der Schwede am Sonntag der ARD. Gegenüber „Sport1“ meinte er: „Bei so jemandem wie Götz sieht man, dass der in der DTM vollkommen überfordert ist. Er schafft es nicht einmal auf der Geraden geradeaus zu fahren. Ich glaube, er hat einfach nicht mehr Talent.“

Lokalmatador Auer gelang zwar eine Verbesserung gegenüber dem Samstag, als er 21. gewesen war. Der Neffe von Ex-Formel-1-Fahrer Gerhard Berger kam aber nicht in die Nähe von Platz sechs, den er im Vorjahr geschafft hatte. Auer hat nach den Plätzen 21 und 16 Spielberg-Wochenende etwas enttäuscht Bilanz gezogen. "Wir haben die Reifen nicht richtig zum Arbeiten bekommen und dadurch fehlte es an Speed. Damit hatten wir das ganze Wochenende zu kämpfen", erklärte Auer. Diese Analyse gelte für alle Mercedes-Benz-Werksfahrer.

Kein Heimspiel

Der Tiroler hatte sich für sein Heimspiel, den einzigen Auftritt der DTM in Österreich, besonders viel vorgenommen. "Natürlich ist es immer schön, vor eigenem Publikum zu fahren, wenn man, so wie ich, schon seit vielen Jahren im internationalen Motorsport unterwegs ist", meinte der 21-Jährige. Das Wochenende hatte für Auer noch recht gut angefangen: Mit Rang neun im ersten freien Training war er zweitschnellster Mercedes-Benz-Fahrer. Danach hatten er und seine Markenkollegen aber Schwierigkeiten.

Auch Mercedes unterstrich die besondere Bedeutung der Veranstaltung für Auer: In überdimensionaler Größe prangte das Porträt des Tirolers in Comic-Stil auf der Mercedes-Benz-Hospitality im Fahrerlager des Red Bull Rings. "Wirklich cool", fand Auer. "Schön, dass sich Mercedes-Benz immer solche nette Sachen einfallen lässt."

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