Sebastian Vettel

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Formel 1
02/02/2015

Vettel war wieder der Schnellste

Der Deutsche sieht bei Ferrari riesiges Potenzial, mahnt aber Geduld ein.

Der Deutsche Sebastian Vettel hat auch am zweiten Testtag zur Vorbereitung auf die Formel-1-Saison im neuen Ferrari die schnellste Runde gedreht. Der Ex-Weltmeister verwies am Montag in Jerez Champion Lewis Hamilton um 1,506 Sekunden auf den vierten Platz. Allerdings drehte der britische Mercedes-Titelverteidiger 91 Runden, Vettel kam auf 88. Zweitschnellster war Felpie Nasr (BRA) im Sauber (87 Runden) gefolgt von Valtteri Bottas (FIN) im Williams (61 Runden).

Auch am Vortag hatte sich Ex-Red-Bull-Pilot Vettel die Bestzeit gesichert. Allerdings hatte zum Auftakt Hamiltons Silberpfeil-Kollege Nico Rosberg mit 157 Runden auch schon ein beeindruckendes Zeichen der Zuverlässigkeit des neuen F1 W06 an die Konkurrenz geschickt.

Geduld

Trotz seines starken Testauftakts hat der Deutsche Geduld für seine "Mission" beim Formel-1-Rennstall Ferrari angemahnt. "Das Team ist im Umbruch, viele neue Leute, das wird Zeit brauchen", betonte Vettel nach seinen ersten Kilometern im neuen SF15-T.

Nachdem sein Vorgänger Fernando Alonso im Vorjahr nur Sechster, Kimi Räikkönen gar nur Zwölfter in der WM-Endabrechnung geworden waren, gilt es für Ferrari nun, den Abstand zum Top-Team Mercedes zu verringern. "Alle haben sich schwergetan, da wirklich ranzukommen", blickte Ex-Red-Bull-Fahrer Vettel auf die überlegene Saison 2014 der Silberpfeile zurück.

"Unser großes Ziel für dieses Jahr ist, deutlich näher zukommen, die Lücke zu schließen und den anderen das Leben schwer zu machen", sagte Vettel. Sein neuer Teamchef Maurizio Arrivabene hatte zwei Grand-Prix-Siege als Ziel für 2015 ausgegeben. Vettel selbst wartet seit November 2013 auf seinen 40. Rennerfolg.

Probleme bei McLaren

Für McLaren mit dem neuen Motorenpartner Honda verlaufen die ersten Testfahrten noch schlimmer als befürchtet. Am Sonntag kam Fernando Alonso nur auf sechs Runden, ihm fehlten 22 Sekunden auf die Bestzeit. Auch am Montag kam das neue Auto kaum zum Fahren, Jenson Button schaffte ebenfalls nur sechs Runden. Der Rückstand auf Vettel betrug 34 (!) Sekunden.

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