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Formel 1
09/21/2013

Vettel auch vor Qualifying der Schnellste

Der Deutsche dominiert auch das letzte Freie Training in Singapur.

Sebastian Vettel hat auch das letzte Freie Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Singapur dominiert. Der dreifache Formel-1-Weltmeister fuhr am Samstagabend (Ortszeit) bei einbrechender Dunkelheit die schnellste Runde auf dem 5,073 km langen Stadtkurs. Vettel verwies in seinem Red Bull mit der Bestzeit aller drei Trainingseinheiten den französischen Lotus-Piloten Romain Grosjean um 0,191 Sekunden auf den zweiten Platz.

Dritter wurde Nico Rosberg im Mercedes (+0,568) vor Mark Webber im zweiten Red Bull (+0,733) und dem WM-Dritten Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil (+0,748). Erst dann folgte Fernando Alonso. Der WM-Zweite, der vor dem Rennen an diesem Sonntag (14.00 Uhr MESZ/ORF eins, RTL und Sky) 53 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Vettel hat, war über eine Sekunde langsamer als der 26-jährige Deutsche.

Dem WM-Vierten Kimi Räikkönen fehlten im zweiten Lotus sogar fast zwei Sekunden, der Finne wurde nur Zwölfter. Vettel kann in Singapur die 41. Pole seiner Karriere schaffen.

Bedrohliche Finanzlage in der Formel 1

McLarens Flirtversuch mit Alonso

Es begann im schwülwarmen Singapur eher harmlos. McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh sagte im Formel-1-Fahrerlager, dass die meisten Teams glücklich wären, wenn sie Fernando Alonso verpflichten könnten. „Er ist ein sehr talentierter Fahrer“, fügte Whitmarsh hinzu.

Pikant könnte die Aussage sein, wenn man bedenkt, dass Alonso nach einem Jahr Dauerzwist mit seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton und internen Zerwürfnissen McLaren Ende 2007 wieder verließ. Einmal gesagt, nahmen Whitmarshs Worte, dass er Alonso zurückholen würde, wenn er könnte, aber weiter Fahrt auf.

Also musste sich Alonso, der im kommenden Jahr Ex-Champion Kimi Räikkönen bei der Scuderia an die Seite gestellt bekommt, wieder mal erklären. „Ich wiederhole es jedes Wochenende und ich weiß nicht, warum ich das muss: Ich liebe Ferrari und ich bleibe bis zum Schluss“, sagte der Spanier, dem auch schon Wechselabsichten zu Red Bull nachgesagt worden waren.

Bei McLaren sind Jenson Button und Sergio Perez für die kommende Saison als Fahrer zwar noch nicht offiziell bestätigt. Whitmarsh geht aber von derselben Paarung im nächsten Jahr aus. Auch das sagte er.

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