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Sport Motorsport
05/01/2012

Finetuning in der Formel 1

Zum ersten Mal seit vier Jahren ist es in der Königsklasse wieder erlaubt, während der Saison zu testen.

Endlich war Kamui Kobayashi einmal der Erste. Der japanische Sauber-Pilot, der heuer über Platz sechs (Australien) noch nicht hinausgekommen ist, eröffnete am Dienstagmorgen die Übungsfahrten in der Toskana. Bei 14 Grad, nasser Piste und leichtem Nebel waren die Bedingungen zu Beginn der dreitägigen Tests in Mugello noch ausbaufähig.

Zum ersten Mal seit vier Jahren ist es in der Formel 1 wieder erlaubt, während der Saison zu testen. Elf der zwölf Rennställe nehmen diese Möglichkeit wahr, nur HRT verzichtet. Nach vier Saisonrennen wollen die Teams in Italien neue Bauteile ausprobieren, die zum Auftakt der Europa-Tournee in Barcelona (13. Mai) zum Einsatz kommen sollen. Während Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) im Auto sitzen wird, gönnt McLaren seinen Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton eine Auszeit und lässt die Ersatzfahrer Gary Paffett und Oliver Turvey ans Steuer. "Für uns ist es nicht notwendig, vor Ort zu sein", meinte Button. McLaren wolle ohnehin keine großen Neuerungen testen.

Das strenge Reglement macht revolutionäre Weiterentwicklungen während der Saison ohnehin fast unmöglich. "Es wird schwer, ein Wunder zu vollbringen", sagte auch Vettel.

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