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23.11.2018

Bottas im Freitags-Training in Abu Dhabi Schnellster

Im zweiten Training, das wie Qualifying und Rennen unter Flutlicht gefahren wird, lagen Mercedes und Red Bull eng beisammen.

Vorjahressieger Valtteri Bottas hat am Freitag in seinem Mercedes die Tagesbestzeit zum Auftakt des Saisonfinales der Formel 1 aufgestellt. Der heuer noch sieglose 29-jährige Finne verwies in 1:37,236 Minuten den 21-jährigen niederländischen Red-Bull-Piloten Max Verstappen auf den zweiten Platz. Der Sieger von Mexiko und Zweite von Brasilien lag allerdings nur 44 Tausendstelsekunden zurück.

Verstappen könnte sich an diesem Samstag in der Qualifikation zum jüngsten Pole-Setter in der Formel 1 küren und Sebastian Vettel in der Kategorie ablösen. Der vierfache deutsche Weltmeister kam im schnelleren zweiten Training am frühen Abend nicht über den sechsten Platz hinaus, mit 0,333 Sekunden Rückstand auf Bottas. Weltmeister Lewis Hamilton wurde im Mercedes hinter Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo Vierter. Kimi Räikkönen landete im zweiten Ferrari auf Rang fünf.

Verstappen ist am Samstag 17 Tage jünger als es Vettel bei seiner Premieren-Pole 2008 noch im Toro Rosso beim Großen Preis von Italien. Von einem Rutscher-Aufsetzer auf den Randsteinen, bei dem der Unterboden seines Wagens in der zweiten Einheit schwer belastet wurde, ließ er sich der " Oranje" nicht bremsen.

Hamilton kurzfristig die Nummer 1

Wie stark der Red Bull auf dem Kurs ist, zeigte auch Ricciardo. Hamilton wiederum ließ sich eigens für den letzten der 21 Grand Prix 2018 den Helm in Gold lackieren. Im ersten Training am frühen Nachmittag (Ortszeit) hatte er zudem die Nummer 1 auf der Fahrzeugnase, später fuhr er auch dort wieder mit seiner persönlichen Startnummer 44.

Der britische 33-jährige Fünffach-Champion musste aber auch noch bei den Rennkommissaren vorstellig werden. Er hatte im ersten Training bei der Boxeneinfahrt die weiße Linie überfahren - erlaubt ist das nicht. Ebenfalls noch vor Vettel schob sich dessen Noch-Teamkollege und 2012-Sieger von Abu Dhabi, Kimi Räikkönen, als Vierter.

Fernando Alonso kam an seinem Abschiedswochenende aus der Motorsport-Königsklasse mit seinem sonderlackierten McLaren auch nicht besonders auf Touren. Der Spanier landete auf dem 13. Platz. Robert Kubica, 2019 Comeback-Fahrer bei Williams, durfte nur im ersten Freien Training weiter für seine Rückkehr üben. Im Wagen von Noch-Stammpilot Sergej Sirotkin wurde der Pole Letzter.