Montagnolli/Hansel in Dänemark um Olympia-Chance

Nach den Staatsmeisterschaften geht es für Österreichs beste Beach-Volleyballer vor dem World-Tour-Saisonausklang im Continental-Cup um die zweite Olympia-Chance.


Die ÖVV-Damen treten in der "Zonal Phase" dieses Team-Bewerbs an diesem Wochenende in Kopenhagen an, Österreichs Herren sind vom 30. September bis 2. Oktober auf Teneriffa an der Reihe.

Auf Herren-Ebene geht es um die wohl einzig verbliebene Chance, bei Olympia 2012 ein ÖVV-Team dabei zu haben. Denn Clemens Doppler/Matthias Mellitzer und Alexander Horst/Daniel Müllner haben auf der World Tour und bei den Europameisterschaften heuer zu wenig gepunktet, um im Frühjahr einen der 16 über diese Schiene zu vergebenden London-Plätze erreichen zu können. Im Continental Cup kommen die vier Gruppensieger der "Zonal Phase" direkt ins Continental-Finalturnier, die Teams auf den Rängen zwei bis fünf können das über das ebenso für das Frühjahr angesetzte Semifinal-Turnier schaffen.

Für die in der dänischen Hauptstadt topgesetzten ÖVV-Damen tritt Stefanie Schwaiger mit Cornelia Rimser anstatt ihrer verletzten Schwester Doris an. Die Schwaigers haben ihr Olympia-Ticket zwar schon so gut wie sicher, Stefanie spielt aber sozusagen für die London-Chance der Vize-Europameisterinnen Sara Montagnolli/Barbara Hansel. Die alten und neuen Staatsmeisterinnen müssen stark auf diesen Bewerb setzen, da sie mit Platz 16 derzeit nur den Schleudersitz im regulären Olympia-Ranking einnehmen.

"Unser Ziel ist klar der Turniersieg und damit der Direkt-Aufstieg in das Continental-Finalturnier", meinte daher auch der für Beach-Volleyball zuständige ÖVV-Vizepräsident Stefan Potyka. Beim Final-Event wird es vom 18. bis 24. Juni 2012 um ein Olympia-Ticket gehen, danach folgt noch eine Chance bei einem Welt-Turnier. Der Weg dorthin ist für die ÖVV-Herren steinig, sie werden auf Teneriffa auch nur als Nummer vier eingestuft sein.

Ab nächster Woche wird ein aus Doppler, Mellitzer, Horst, Müllner und dem Staatsmeister-Gespann Alexander Huber/Robin Seidl bestehender Sechser-Pool gemeinsam trainieren, um die Top Vier für das Teneriffa-Turnier zu finden. Dabei kann es sich auch ergeben, dass aus diesem Sextett für diesen Event ein oder zwei neue Paare gebildet werden. Huber und/oder Seidl haben jedenfalls gute Chancen, auf der Ferieninsel dabei zu sein.

(KURIER) Erstellt am
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