Melzers Rückkehr ins Fürstentum

Jürgen Melzer of Austria reacts during his semi-final match against David Ferrer of Spain at the Monte-Carlo Rolex Masters tournament in Roquebrune-Cap-Martin, France, 16 April 2011.  EPA/CHRISTOPHE KARABA
Foto: EPA Im Vorjahr scheiterte Melzer in Monte Carlo erst im Halbfinale.

Jürgen Melzer trifft in Monte Carlo auf den ehemaligen Doppelpartner von Oliver Marach, den Polen Lukasz Kubot.

Selbstvertrauen hat Jürgen Melzer beim Daviscup in Spanien nicht wirklich getankt, an Monte Carlo hat der 30-jährige Niederösterreicher aber gute Erinnerungen. Im Vorjahr zog er mit einem Sieg über Roger Federer ins Halbfinale ein.

Der Schweizer Federer fehlt heuer in Monaco, kann es sich auch leisten, da dort das einzige Masters-1000-Turnier über die Bühne geht, bei dem die Topstars nicht zwingend punkten müssen.

Melzer schon. Er muss 360 Zähler vom Vorjahr verteidigen, fühlt sich aber dort pudelwohl. "Ich bin heiß auf die Sandplatz-Saison und Monte Carlo liegt mir."

Seinen Erstrundengegner kennt er auch schon. Es ist der ehemalige Doppelpartner von Oliver Marach, der Pole Lukasz Kubot, im Achtelfinale könnte der Brite Andy Murray warten.

Gegen Kubot hat Österreichs Topmann bereits zwei Mal gespielt und ebenso oft gewonnen. Beide Siege fanden in Wien statt, 2006 siegte Melzer in drei Sätzen, 2010 auf dem Weg zu seinem zweiten Titel in der Stadthalle in zwei.

Österreichs siegreiches Doppel beim Daviscup ist auch im Fürstentum. "Wir brauchen dringend Punkte, heuer lief es nicht so gut", sagt Marach, der natürlich wieder mit dem Wiener Alexander Peya antritt.

(kurier) Erstellt am
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