Hürden für den Star: Robles und der kubanische Verband streiten.

© Reuters/DESMOND BOYLAN

Leichtathletik
08/25/2013

Die Gugl-Stars haben fast 140 Medaillen geholt

US-Sprinter Justin Gatlin kann endlich starten.

Elf Olympiasieger und vier aktuelle Weltmeister von Moskau – die Gugl Games am Montag im Linzer Stadion (ab 18 Uhr) bieten in den 14 Bewerben hochkarätige Sportler auf. Sprint-Superstar Justin Gatlin, bei der abgelaufenen WM Silbermedaillengewinner über 100 m und mit der Staffel, konnte im Vorjahr wegen einer Lebensmittelvergiftung das Linzer Meeting nur von der Tribüne aus mitverfolgen. Heuer ist er der Topstar und hat sich viel vorgenommen. „Ich bin in sehr guter Form und traue mir zu, neuen Bahnrekord aufzustellen“, sagte er. 9,94 Sekunden war 1994 der Nigerianer Davidson Ezinwa gelaufen. Gatlin lief in Moskau in 9,85 zu Silber.

Die 150 Athleten aus 29 Nationen haben insgesamt 31 Olympia-Medaillen (13 in Gold), 76 WM-Medaillen (35) und 30 EM-Medaillen (13) geholt. Von den Moskau-Weltmeistern sind Weitspringer Alexander Menkow (Rus) und mit Ashmeade und Bailey-Cole die Hälfte der jamaikanischen Gold-Staffel über 4 x 100 m mit dabei. Superstar Usain Bolt fehlt, weil die Aufbringung des Startgeldes ein unüberwindbares Hindernis für den Organisator war. Aus dem siegreichen Frauenteam kommt Schillonie Calvert.

Der Ausgestoßene

Im Hürdensprint darf man sich bei den Männern auf das Duell zwischen Weltrekordler Aries Merritt (USA) und Dayron Robles freuen. Der Kubaner hat die Startgenehmigung des Internationalen Verbandes in der Tasche. Der 26-Jährige ist derzeit auf Konfrontationskurs mit seinem Verband, trat bei der WM in Moskau nicht für Kuba an. „Er startet für AS Monaco und lebt derzeit abwechselnd in Paris und Madrid. Er kann aber jederzeit nach Kuba reisen, er hat sich dort ja nichts zuschulden kommen lassen. Er startet derzeit nicht für die Nationalmannschaft, das ist alles, erklärte sein Manager. Weil er im Juni einen Wettkampf mit monegassischer Lizenz bestritten hat, will ihn Verbandschef Alberto Juantorena aus ethischen und disziplinarischen Gründen für Kuba antreten lassen.

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