Sport
10.01.2012

Hypo Tirol gegen Nowosibirsk um erste Punkte in CL

Noch wartet Hypo Tirol nach vier Partien in der Volleyball-Champions-League auf die ersten Punkte.

Dementsprechend bescheiden sind auch die Erwartungen vor dem Heimduell mit Lokomotiv Nowosibirsk am Donnerstag. Der russische Tabellenführer der Gruppe E gab in seinen jüngsten drei CL-Partien keinen Satz ab. "Nowosibirsk ist derzeit in wirklich sehr guter Form", meinte Trainer Stefan Chrtiansky.

Etwas Auftrieb geben den Tirolern gute, aber letztlich glücklose Vorstellungen gegen Fenerbahce Istanbul und Lube Banca Macerata. Von Siegen war man zwar klar entfernt, vor allem gegen die Italiener schrammte man aber nur knapp am Gewinn zweier Sätze vorbei. Gegen den erst kürzlich gekürten russischen Cupsieger rund um den neuen kubanischen Diagonalangreifer Michael Sanchez wird jedenfalls eine außergewöhnliche Leistungen vonnöten sein.

"Wir wissen genau, gegen wen wir spielen. Nowosibirsk hat in letzter Zeit super Leistungen gezeigt, zweimal ganz klar gegen Fenerbahce gewonnen und den russischen Cuptitel geholt", meinte Chrtiansky. "Aber wir werden versuchen, wieder ein Topteam aus Europa zu fordern, hoffentlich zeigen wir mindestens eine gleich gute Leistung wie gegen Macerata. Ob das dann aber reicht für einen Punktgewinn gegen die Russen, ist sehr schwer zu sagen."

Bereits am Mittwoch sind zwei weitere heimische Teams im Challenge-Cup im Einsatz. VCA Hypo NÖ Amstetten, das schon jetzt von einem "historischen" Ereignis der eigenen Clubgeschichte schwärmt, empfängt im Sechzehntelfinale UC Lausanne aus der Schweiz. Für Aich/Dob steht wiederum eine Auswärtsreise an: Die Kärntner bekommen es mit Minsk zu tun.

Im selben Bewerb treten ebenfalls am Mittwoch die Damen von Linz-Steg an, die Oberösterreicherinnen treffen auf Köniz aus der Schweiz. Erst am Donnerstag hat Damenmeister SVS Post Schwechat im Achtelfinale des CEV-Cups den rumänischen Vizemeister Bakau zu Gast, der bereits Linz eliminierte. "Kompakt, stark, eine eingespielte Mannschaft mit sehr großen Mittelblockerinnen und einer routinierten Aufspielerin aus der Ukraine", berichtete Trainerin Irina Brandstetter vom Videostudium.