Sport
05.12.2011

hotVolleys-Chef Kleinmann gibt sich angriffslustig

Dem Hilfeschrei von Österreichs Volleyball-Rekordmeister hotVolleys kurz nach Ende der Heim-EM im September ist nun die optimistische Kampfansage gefolgt.

"Wir werden in drei Jahren an der Spitze sein", kündigte Vereinschef Peter Kleinmann am Dienstag an. Die finanzielle Lage sei freilich nach wie vor prekär, es bestehe aber "keine Gefahr, dass wir in Konkurs gehen", so Kleinmann weiter.

Kleinmann, dessen radikal verjüngtes Team in der Bundesliga derzeit nur den zehnten und vorletzten Rang der Tabelle belegt, hat mit dem Verein einen Wirtschaftsplan erstellt und ist deshalb überzeugt, die umfangreiche Jugendabteilung finanziell über den Berg zu bringen. "Die Jugendarbeit lasse ich nur über meine Leiche auf, ohne sie hat Spitzensport keinen Sinn." Weiterhin muss der 64-Jährige aber um jeden Cent kämpfen. "Wir haben Probleme mit den Sponsoren, es fehlt noch einiges", berichtete Kleinmann.