Salzburg und Rapid haben sich am Wochenende von Verfolger Austria abgesetzt.

© Agentur Diener/DIENER / Philipp Schalber

Zwischenbilanz
03/01/2016

Das Formbarometer der Bundesliga

Zwei Drittel der Saison 2015/’16 sind gespielt. Der KURIER analysiert die zehn Vereine.

von Stephan Blumenschein

24 Runden sind in der Bundesliga mittlerweile gespielt, zwei Drittel der Saison 2015/’16 haben die zehn Vereine also schon wieder hinter sich gebracht.

An der Tabellenspitze hat sich das punktgleiche Duo Salzburg und Rapid mit sieben Zählern Vorsprung mittlerweile deutlich von der schwächelnden Austria abgesetzt. Dem Herbstmeister sind Sturm und Admira wieder näher gekommen, die beide nur mehr fünf Punkte hinter Platz drei liegen.

Im Abstiegskampf ist hingegen alles offen. Den Sechsten Mattersburg und Schlusslicht Grödig trennen gerade einmal sieben Punkte – also genauso viele wie Tabellenführer Salzburg und den Dritten Austria.

Der KURIER-Rückblick auf die ersten zwei Saisondrittel der Bundesliga ...

Salzburg

24 Punkte in den ersten zwölf Runden, 22 in den zweiten zwölf Runden. Der Titelverteidiger punktet kontinuierlich und hat auch nur zwei Zähler weniger als nach zwei Saisondrittel in der vergangenen Meistersaison gemacht. Für einen Tabellenführer enttäuschend ist die Auswärtsbilanz mit mageren vier Siegen in zwölf Versuchen.

Rapid

Die Dreifachbelastung ist nach den peinlichen Ausscheiden gegen Admira (Cup) und Valencia (Europa League) Geschichte. Der Rekordmeister kann sich im Gegensatz zu Salzburg voll auf den Titelkampf konzentrieren. Wie der Saisonstart (fünf Siege und ein Remis nach sechs Runden) ist auch der Start ins Jahr 2016 mit vier Siegen in allen vier Runden geglückt.

Austria

"Man sieht jetzt, warum wir Platz drei als Ziel ausgegeben haben", resümierte Trainer Fink nach dem 1:4 in Salzburg. Der Rückfall des Herbstmeisters ist in Zahlen darstellbar: Holte die Austria im zweiten Saisonviertel noch 20 von 27 möglichen Punkten, kamen im dritten Viertel bisher nur vier von 18 möglichen hinzu. Bemerkenswert: Die Wiener haben mit 38:38 eine ausgeglichene Tordifferenz.

Sturm

Die Grazer sind eines von nur drei (!) Teams mit einem positiven Torverhältnis, allerdings wurde nur ein Tor mehr geschossen als erhalten. Auch sonst ist Sturm so etwas wie der Ligadurchschnitt mit einer fast ausgeglichen Bilanz.

Admira

Mitte September waren die Südstädter noch Erster, mittlerweile sind sie die Remiskönige der Liga. Im zweiten Saisondrittel gab es zwei Siege, zwei Niederlagen und gleich acht Unentschieden. Platz 5 ist aber immer noch mehr als der Mannschaft vor der Saison zugetraut worden ist.

Mattersburg

Die Burgenländer haben die schwächste Abwehr (44 Tore), sind aber auch das einzige Team, dass im dritten Saisondurchgang noch kein Spiel verloren hat. Der Aufsteiger hat zwar durchaus Abstiegssorgen, aber die besten Karten der derzeit gefährdeten Vereine.

Ried

Der katastrophale Saisonstart (nur ein Punkt aus den ersten fünf Runden) ist vergessen. Nach dem Trainerwechsel (Gludovatz für Kolvidsson) haben die Innviertler mit sieben Siegen und sieben Niederlagen in 19 Partien eine ausgeglichene Bilanz.

Altach

Der Dritte der vergangenen Saison ist gemeinsam mit Grödig das schwächste Team im Jahr 2016. 14 der 24 Spiele gingen verloren, das ist der negative Topwert der Bundesligisten.

WAC

Würde Wolfsberg nur zu Hause spielen, hätten die Kärntner keine Abstiegssorgen. Nach Salzburg und Rapid ist der WAC das drittstärkste Heimteam. Die Auswärtsbilanz ist hingegen eine Katastrophe.

Grödig

Nach 24 Runden und dem unglücklichen 2:3 bei Rapid sind die Salzburger erstmals Schlusslicht, weil in den letzten neun Spielen nur ein Sieg gelang.

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