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Sport Fußball
09/11/2012

WM-Quali: Arbeitssieg für Spanien

Spätzünder Soldado erlöst den Seriensieger in Georgien. Der Stürmer besorgt den 1:0-Endstand in Minute 86.

Der Start in den Qualifikationsalltag kann mühsam sein. Besonders, wenn die letzten drei Großereignisse gewonnen wurden und der Gegner wenig Glanz verspricht. Dementsprechend schwer tat sich Weltmeister und Doppel-Europameister Spanien zum Auftakt der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Am Ende gelang in Georgien ein 1:0-Arbeitssieg.

Roberto Soldado rechtfertigte seine Aufstellung mit dem Siegestreffer in der 86. Minute. Der Stürmer von Valencia hatte in Tiflis den Vorzug vor Fernando Torres und David Villa erhalten. Für die Spanier war es bereits der 23. Sieg in der WM- und EM-Qualifikation in Serie. Im zweiten Spiel der Gruppe I war gestern Abend noch Frankreich gegen Weißrussland im Einsatz.

Russland gab sich in Israel keine Blöße und siegte 4:0. Alexander Kerschakow (7.) und Alexander Kokorin (18.) sorgten in Ramat Gan schnell für klare Verhältnisse zugunsten der Gäste, erneut Kerschakow (64.) und Viktor Fajsulin (77.) legten nach. Der Italiener Fabio Capello darf sich damit über einen geglückten Start als russischer Teamchef freuen.

Kartenorgie

Eine Kartenorgie gab es in Sofia. Normal war das Ergebnis des Spieles der Gruppe B: Die Bulgaren, die am Freitag Vize-Europameister Italien mit einem 2:2 einen Punkt abgerungen hatten, besiegten Außenseiter Armenien mit 1:0. Aber drei Ausschlüsse sind für ein WM-Qualifikationsspiel schon eher ungewöhnlich. Zunächst erwischte es in der 73. Minute den Bulgaren Djakow und den Armenier Pinheiro. Vier Minuten später musste mit Ghasaryan noch ein weiterer Spieler der Gäste den Platz verlassen.

Keine Mühe hatten die Favoriten in Gruppe D: Rumänien gewann gegen Andorra mit 4:0, die Türken gegen Estland 3:0. wurde gewonnen, aber wohl auch, weil die Esten nach der Roten Karten für Jaager ab der 19. Minute mit einem Mann weniger spielen hatten müssen.

Später Jubel

Ein ganz später Treffer sorgte dafür, dass sich die Norweger nicht schon nach dem zweiten Spiel vom Traum WM-Qualifikation verabschieden mussten. Die Norweger hatten das Auftaktspiel in Island mit 0:2 verloren, gegen Slowenien reichte es zu einem knappen 2:1-Erfolg. Oldie Riise behielt in Oslo die Nerven und verwertete in der 94. Minute einen Elfmeter zum Sieg. Die Isländer verloren hingegen ihre zweite Partie. Auf Zypern setzte es ein 0:1. Makridis erzielte in der zweiten Hälfte den entscheidenden Treffer der Partie.

Keine Schwierigkeiten hatten die Bosnier. Lettland wurde in Zenica mit 4:1 besiegt. Misimovic erzielte zwei Treffer.

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