Sport | Fußball
27.03.2012

Wiener Neustadt setzt auf Österreicher

Unter Peter Stöger kamen nur 5% Legionäre zum Einsatz, bei Salzburg hingegen 62%.

Der Legionärsanteil in der Bundesliga bleibt auf einem im internationalen Vergleich niedrigen Niveau. Wie nach der Herbstsaison liegt der Wert der eingesetzten Ausländer auch nach dem dritten Viertel bei nur 26,8 Prozent. Salzburg ist der einzige Verein, der die Voraussetzungen für die finanzielle Beteiligung am Ö-Topf (zwölf Österreicher im 18-Mann-Matchkader) nicht erfüllt und nur zu 38% rot-weiß-rote Kicker einsetzt.

Alle anderen liegen über 60% – der Neunte Innsbruck kommt auf 64%, Wiener Neustadt schafft gar 95% Österreicher auf dem Feld.

Deutlich gestiegen ist im dritten Viertel der Österreicher-Anteil bei der Austria, die im Saison-Schnitt nur noch zu 17% auf Legionäre baut. Rapid (auf Rang vier) hat mit 78% heimischer Kost mittlerweile Mattersburg und Sturm knapp hinter sich gelassen.

Stark gesunken ist nach den Einkäufen im Winter der Österreicher-Anteil bei den Kapfenbergern, die insgesamt noch bei 68% halten.

Weniger Zuschauer

Ein Minus gibt es nach dem Abstieg des LASK und dem Aufstieg der Admira im Zuschauer-Schnitt. Insgesamt 942.399 Besucher ergeben 6981 Fans pro Spiel und einen Rückgang von aktuell 9,5 %.

Klar in Führung liegt Rapid (trotz des Geisterspiels zum Auftakt) mit 15.558 Zuschauern im Schnitt. 2543 Kapfenberger ergeben auch in diesem Ranking den letzten Platz.