Sport | Fußball
25.12.2011

Wenn 18.000 Fans Weihnachtslieder singen ...

Was vor Jahren mit einem Einbruch ins Stadion begann, ist mittlerweile Berliner Kult.

"Stille Nacht, Heilige Nacht" durfte natürlich ebenso nicht fehlen wie "O Tannenbaum, o Tannenbaum": 18.000 Fans des deutschen Zweitliga-Klubs Union Berlin sorgten für einen Teilnehmerrekord beim Weihnachtssingen im vollen Stadion an der Alten Försterei.

Zum neunten Mal trafen sich die Anhänger der Rot-Weißen am Tag vor Heiligabend, um bei Glühwein und Kerzenschein das Weihnachtsfest gemeinsam auf ganz eigene Art einzuläuten.

Nina Hagen sang die Vereinshymne als Intro. Dann wurden 18 Weihnachtslieder gemeinsam geträllert, in zwei Programm-Blöcken zu je 45 Minuten – also wie es sich für so ein Fest in einem Fußballstadion gehört.

Das Union-Weihnachtssingen gibt es seit dem Jahr 2003. Damals schlichen sich 89 Mitglieder des Fan-Clubs "Alt-Unioner" in das Stadion an der Alten Försterei, um am Tag vor dem Weihnachtsfest gemeinsam im Mittelkreis Weihnachtslieder zu singen.

Mittlerweile ist die Veranstaltung Kult geworden. Der TV-Sender RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) brachte mehrere Live-Einstiege von der Veranstaltung in den Informationssendungen am Freitagabend.