Peru's national soccer players Yordy Reyna (C), Edwin Retamozo (L) and Santiago Acasiete compete for the ball during a training session in Lima March 18, 2013. Peru will play against Chile in Lima on March 22 in a 2014 World Cup qualifying soccer match. REUTERS/Enrique Castro-Mendivil (PERU - Tags: SPORT SOCCER)

© Reuters/ENRIQUE CASTRO-MENDIVIL

Transfer
06/14/2013

Wechselt Peruaner Reyna zu Salzburg?

Die Salzburger wollen den Wechsel noch nicht offiziell bestätigen.

von Stephan Blumenschein

Wie bei einem Fußballspiel – 90 Minuten mit einer längeren Nachspielzeit – nahm sich Salzburg-Sportchef Ralf Rangnick Donnerstag Zeit. Erstmals im Jahr 2013 stellte sich der 54-Jährige in Salzburg den Fragen der schreibenden Journalisten. Geredet hat Rangnick lange. Viele Sätze sind gefallen – einer so nebenbei, dass man als Zuhörer das Gefühl bekam, dass der rhetorisch sich auf höchstem Niveau bewegende 54-Jährige Nachfragen verhindern wollte: „Ein Spieler für die Offensive wäre noch vorstellbar.“

Wie konkret die Vorstellung sei, sagt Rangnick nicht. Laut peruanischen Medien ist diese sehr konkret. Die vermeldeten noch Donnerstag Abend, dass Salzburg Yordy Reyna verpflichtet hätte. Der 19-jährige Teamstürmer von Alianza Lima habe einen Vierjahresvertrag unterzeichnet, koste 2,5 Millionen Euro für 70 Prozent der Transferrechte und befände sich auf dem Weg nach Salzburg, um die medizinischen Tests zu absolvieren.

Es gibt noch keinen Vertrag

Dies stimme nicht, ein Vertrag sei nicht unterschrieben, verlautbarte Red Bull auf KURIER-Nachfrage. Dass es Interesse am peruanischen Teamspieler gibt, wurde dem KURIER aber schon im April mitgeteilt. Bei Red Bull ist es übrigens Usus, Transfers erst zu bestätigen, wenn alle Formalitäten erledigt sind.

Mit der Verpflichtung eines Offensivspielers ist das Einkaufsprogramm aber noch nicht abgeschlossen. Weil nach Isaac Vorsah (Kreuzbandriss) auch Rodnei (Adduktorenprobleme) nicht die komplette Vorbereitung mitmachen wird können, werden sich die Salzburger nach einem Verteidiger umsehen.

„Ist es möglich, jemand zu holen, der uns weiterhilft, zu uns will, der aber auch finanziell für uns darstellbar ist?“, fragte sich der Sportchef: „Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann gibt es die Möglichkeit, dass wir Ibrahim Sekagya noch einmal einen Vertrag anbieten – für ein halbes oder ein Jahr.“ Neuzugänge auf den Außenverteidiger-Positionen will Rangnick nicht komplett ausschließen, „aber wir sind auf beiden Seiten doppelt besetzt. Wenn wir da was machen würden, dann müssten wir jemanden abgeben.“

Ein neuer Sechser wird definitiv keiner kommen. „Ich sehe ganz klar Andre Ramalho auf dieser Position. Er ist ein junger Spieler aus der Akademie, wir wollen ihm eine realistische Chance geben. Die wäre nicht gegeben, wenn wir noch einen Spieler holen würden“, meinte Rangnick über den 21-jährigen Brasilianer, der zuletzt beim Red-Bull-Klub Liefering spielte. Ob sich darüber hinaus noch was tut, ist möglich, kann aber bis Ende August dauern. „Ich bin ein Freund davon, dass man sich eine Option offen lässt bis zum Ende der Transferzeit. Da kann noch so viel passieren“, sagte Rangnick abschließend.

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