Der Abgang: Roger Schmidt verlässt Salzburg und wird in der deutschen Bundesliga arbeiten. Laut Medienberichten soll auch Sadio Mane auf dem Sprung nach Leverkusen sein.

© APA/BARBARA GINDL

Fußball
04/27/2014

Vorschusslorbeeren für Schmidt

Leverkusen-Sportdirektor Rudi Völler ist vom Noch-Salzburg-Trainer begeistert.

Der ehemalige deutsche WM-Teamchef Rudi Völler streut dem künftigen Leverkusen-Trainer Roger Schmidt Rosen. "Seine Ideen haben mich tief beeindruckt", sagt Leverkusens Sportdirektor Völler. Und: "Schmidt ist die Zukunft des Fußballs."

Um dem scheidenden Salzburg-Trainer dessen Zukunft in Leverkusen zu versüßen, kann Schmidt gemeinsam mit Völler auf Einkaufstour gehen. Laut Bild-Zeitung, deren Senior-Reporter Vim Vomland ein besonders gutes Verhältnis zu Bayers Fußball-Führung nachgesagt wird, können für neue Spieler 30 Millionen Euro ausgegeben werden. Angeblich soll auch Salzburg-Stürmer Sadio Mané, 22, auf der Wunschliste der Leverkusener stehen.

Verständlich.

Abschiedsshow

Schmidt wird am Sonntag Hietzinger TV-Studio-Gast in "Talk & Tore" (18.45 Uh, Sky Austria) sein und begründen, weshalb er sich für eine Heimkehr nach Deutschland und zu Bayer Leverkusen entschieden hat.

Bis zuletzt hatte auch Eintracht Frankfurt um die Gunst des Salzburgers Meistertrainers gebuhlt. Er war in Frankfurt als Nachfolger von Armin Veh vorgesehen, der die Hessen mit Saisonende verlassen wird. Frankfurt-Manager Bruno Hübner spricht von einer Enttäuschung. "Denn Schmidt war die bestmögliche Variante." Aber die vom Bayern-Konzern finanzierte Leverkusener Fußballsektion habe Eintracht Frankfurt die wirtschaftlichen Grenzen aufgezeigt. Bayer wird, zumal Schmidt aus dem Red-Bull-Vertrag freizukaufen ist, rund 1,5 Millionen Europa nach Salzburg überweisen. Eine Summe, die angeblich auch Frankfurt zu zahlen gewillt war.

In Salzburg wird Adi Hütter als wahrscheinlichster Nachfolger gehandelt. Der scheidende Grödig-Trainer hat ein gutes Verhältnis zu Sportchef Ralf Rangnick und versuchte, mit dem Aufsteiger so ähnlich wie möglich zu Salzburg spielen zu lassen.

Rekordwerte

Die statistischen Werte von Schmidt werden für den Nachfolger auf jeden Fall zur hohen Latte: Der Deutsche hat in bisher 94 Spielen einen Schnitt von 2,27 Punkten pro Partie mit der Red-Bull-Mannschaft geschafft. Obwohl durchschnittlich nur ein Gegentor in 90 Minuten passiert, haben die seit Juli 2012 insgesamt 39 eingesetzten Salzburger 2,9 Tore im Schnitt geschossen.

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