Anstoß: Gipfeltreffen

© Stephan Boroviczeny

Sport Fußball
09/17/2012

Vorbild mit Vorbehalt

Anstoß: Champions League – so hieß das Zauberwort für österreichische Meister. Ein blauäugige Sicht.

von Bernhard Hanisch

Ach wie blauäugig war man doch noch in den 90ern des vorangegangenen Jahrtausends. Champions League – so hieß das Zauberwort für österreichische Meister. Die Erfolgsformel: Schafft man einmal den Sprung in die europäische Königsklasse, ist der Geldregen ein nicht enden wollender. Derartig dick sei das finanzielle Fundament, dass der jeweilige Teilnehmer den Titel in der heimischen Meisterschaft für alle Zeiten gepachtet haben dürfte.

Was dabei tatsächlich herausgekommen ist? Schlag nach beispielsweise in der Vereinsgeschichte von Austria Salzburg und vor allem in jener von Sturm Graz. Zu gefährlich ist der Kreislauf, zu groß die Verlockung, die Teilnahme an der Champions League mit teuren und oft sinnlosen Transfers zu erkaufen.

Rosenborg Trondheim, Rapids Gegner in der Europa League, war von 1992 bis 2004 durchgehend norwegischer Meister, von 1995 bis 2003 Dauergast in der Gruppenphase der Champions League. Verdient haben die Norweger wohl nicht schlecht, doch der Einbruch war auch dort unvermeidbar. Vielleicht der Warnschuss, den es noch braucht, um nicht wieder.

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