Sport | Fußball
15.12.2011

Vermeintlicher Frieden in Graz

Bei Sturm ist vermeintlich Ruhe eingekehrt und auch die Hertha will zunächst am Trainer festhalten.

Weihnachtsfrieden? Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber und Trainer Franco Foda taten zumindest am Rande der 1:3-Niederlage gegen AEK so, als wäre nie etwas vorgefallen. "Wir haben noch ein Spiel in Ried und werden dann in Ruhe in die verdienten Weihnachtsferien gehen", sagt Präsident Gerald Stockenhuber. Und Foda schließt sich an: "Wir haben einige Dinge ausgesprochen."

Dennoch wird Meistertrainer Foda spätestens ab 1. Juni nicht mehr Sturm-Coach sein. Zuletzt verdichteten sich Anzeichen, dass Foda schon im Winter geht. Unter anderem lockt die Deutsche Bundesliga. Zumindest in Berliner Boulevard-Kreisen galt Foda als Nachfolge-Kandidat für Trainer Markus Babbel bei Hertha.

Dubios

Aber auch dort ist nach den jüngsten Turbulenzen – Babbel hatte seinen im Juni auslaufenden Vertrag nicht vorzeitig verlängert und den Verein kritisiert – anscheinend der Weihnachtsfriede eingekehrt. Die Situation ist aber dubios. Manager Michael Preetz zu einer möglichen Ablöse Babbels: "Wir werden erst am 21. Jänner dazu Stellung nehmen." An diesem Tag beginnt aber bereits die Rückrunde, das würde heißen, Babbel würde bis zum Vertragsende bleiben.

Daran will aber im Umfeld des Bundesligisten kaum jemand mehr glauben.

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