Sport | Fußball
15.01.2013

Malaga will Ausschluss anfechten

Nach dem Europacup-Ausschluss zieht der spanische Erstligist nun gegen die UEFA vor Gericht.

Der FC Malaga will die UEFA-Sanktionen wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anfechten. Europas Fußballverband hatte den spanischen Champions-League-Achtelfinalisten am 21. Dezember von der Europacup-Saison 2012/13 ausgeschlossen.

Können die Andalusier, wie von der UEFA gefordert, ausständige Zahlungen nicht bis Ende März begleichen, droht ihnen zusätzlich ein weiteres Jahr Sperre. Zusätzlich muss Malaga 300.000 Euro Strafe zahlen.

Gehaltszahlungen

Wie der in katarischem Besitz stehende Club am Dienstag bekannt gab, sei die Entscheidung für den Gang vor das CAS nach dem Erhalten der UEFA-Begründung am Montag gefallen.

Man werde "von seinem Recht vollen Gebrauch machen", teilte der Tabellenfünfte der Primera Division mit. Schon vergangenen Monat hatte Malaga fehlende Gehaltszahlungen beglichen, mit Spaniens Steuerbehörden steht eine Einigung bevor.