Sport | Fußball
06.10.2017

U19 fast sicher in der Eliterunde der EM-Quali

Die Mannschaft von Peter Schöttel schlug Litauen mit 2:0. Einen Rückschlag erlebte das U21-Team.

Der österreichischen U19-Fußballnationalmannschaft ist der Aufstieg in die Eliterunde der Qualifikation für die EM im kommenden Jahr praktisch nicht mehr zu nehmen. Die Elf von Peter Schöttel entschied am Freitag im Steinbergstadion von Leogang auch die zweite Partie der ersten Quali-Phase für sich. Im Match gegen Litauen jubelten die ÖFB-Youngsters über einen 2:0-Erfolg.

Die Begegnung startete mit einem verwandelten Elfmeter von Christoph Baumgartner in der zweiten Spielminute nach Maß. Den beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung spielte Kelvin Arase in Minute 35 heraus. Bei den Gästen wurden gleich zwei Akteure vom Platz gestellt. Domantas Putrius sah die Gelb-Rote Karte (70.), für Edgaras Utkus setzte es nur sechs Minuten später glatt Rot. Litauen gab während des gesamten Matches keinen einzigen Torschuss ab.

Am Montag wartet auf Kapitän Valentino Müller und Co. nach dem ob des Spielverlaufs verdienten Erfolg zum Abschluss Israel, das noch am Freitagnachmittag auf den Kosovo trifft. Gewinnt der Kosovo erwartungsgemäß nicht, so stehen die Österreicher fix in der nächsten Phase. Die Top 2 der Gruppe bestreiten im Frühjahr 2018 zusammen mit Spanien und Portugal die Eliterunde.

U21 verlor in Russland

Einen ersten kleinen Rückschlag musste die U21-Auswahl in der EM-Qualifikation hinnehmen. Nach einem 3:0-Auftakterfolg über Gibraltar im Juni musste sich Rot-Weiß-Rot in Russland mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Das einzige Tor in Moskau fiel aus einem Foulelfmeter in der 27. Minute.

Acht Veränderungen in der Startelf gab es im Vergleich zum Juni. So fehlten etwa die A-Team-Aufrücker Philipp Lienhart, Maximilian Wöber, Hannes Wolf und Kevin Danso ebenso wie der erkrankte Hoffenheim-Legionär Stefan Posch. Bei strömendem Regen scheiterte Dominik Baumgartner zunächst an Aluminium, ehe Sandi Lovric einen Schuss der Russen auf der Linie klärte.

Die Gastgeber erzielten durch einen von Rifat Schemaletdinow verwandelten Elfer nach einem Vergehen von Petar Gluhakovic den schlussendlich entscheidenden Treffer. In der zweiten Halbzeit waren die Österreicher zwar spielbestimmend, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. "Nach der Pause war es ein Sturmlauf meiner Mannschaft. Wir haben an die zehn Torchancen herausgespielt, von denen wir aber keine verwertet haben. Aber auf internationalem Niveau muss man Tore machen", betonte Teamchef Werner Gregoritsch.

Am Dienstag (16.00 Uhr MESZ) steht in Eriwan das nächste Spiel gegen den Gruppenzweiten Armenien an, der allerdings bereits vier Spiele absolviert hat. Österreich ist aktuell Fünfter. "Jeder kann jeden schlagen. Wir werden die Lehren aus der ersten Halbzeit ziehen und in Armenien alles versuchen, um ein Erfolgserlebnis zu verbuchen", so Gregoritsch.