APAHKT13 - 18072007 - PASCHING - OESTERREICH: ZU APA TEXT SI - Fussball-U19-EM-Spiel Oesterreich gegen Griechenland am Mittwoch, 18. Juli 2007 in Pasching: Im Bild Oesterreichs U19-Teamchef Hermann Stadler. APA-FOTO: RUBRA

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Nachwuchs-Fussball
07/13/2015

Österreich fehlte ein Tor zum Aufstieg

Ein 2:2 bei der U-19-EM gegen die Ukraine war zu wenig. Griechenland und Frankreich sind im Semifinale.

Es war nicht die EM der österreichischen Unter 19, das Turnier in Griechenland. Gestern kam das Aus nach der Gruppenphase. Ein 2:2 gegen Nachzügler Ukraine in Veria war zu wenig, um unter die besten vier Mannschaften Europas in dieser Altersklasse einzuziehen.Hatte den Österreichern in den ersten beiden Turnierspielen – 0:1 gegen Frankreich und 0:0 gegen Gastgeber Griechenland – noch das Glück gefehlt, war es nach der schwächsten EM-Partie gegen die bis gestern punktelosen Ukrainer ein Tor.

Denn im Parallelspiel unterlag Griechenland Frankreich mit 0:2. Österreich hätte also ein Sieg schon mit einem Tor Differenz gereicht, um das Semifinale zu erreichen. Doch dazu kam es nicht.

Früher Rückstand

Die Mannschaft von Trainer Hermann Stadler war bei weitem nicht so aktiv wie in den beiden vorangegangenen Spielen. Die Ukrainer kamen wiederholt gefährlich vor das erstmals vom Austrianer Hadzikic gehütete Tor der Österreicher. Die frühe Führung durch Subkow erhöhte den Druck noch mehr. Nach dem 0:1 funktionierte in der Offensive bis zur Pause fast nichts mehr, außer ein abgefälschter Schuss von Stuttgart-Legionär Grbic, der an die Stange ging.

Der Austrianer Kvasina war es dann kurz nach der Pause, der wieder für Hoffnung im Lager der Österreicher sorgte. Nach Traumpass des Lieferinger Schlager stellte der Stürmer auf 1:1 (47.).

Doch ein Remis war zu wenig, Österreich benötigte noch ein Tor, riskierte aber nicht alles. Trotzdem kamen die Ukrainer immer wieder zu Torchancen und gingen erneut in Führung: Der in der Halbzeit eingewechselte Lutschkewitsch ließ Hadzikic keine Chance (63.).

Österreich fehlten nun schon zwei Tore. Teamchef Stadler brachte mit Prokop (Austria) und Pellegrini (LASK) auch zwei neue Offensivkräfte, doch erst in den letzten Minuten wurde der Druck wirklich größer.

Später Ausgleich

Mehr als das 2:2 durch Kvasina nach einer Vorarbeit des Ex-Salzburgers Ripic drei Minuten vor Schluss gelang nicht mehr. Einen Weitschuss des eingewechselten Admiraners Malicsek drehte Ukraines Keeper Soldatenko über die Latte (93.).

"Frankreich hat für uns gespielt, aber wir konnten einfach nicht an unsere zwei ersten Vorstellungen hier anknüpfen. Ich muss gestehen, dass die Ukraine besser war", meinte Teamchef Stadler.

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