Thun-Coach Urs Fischer.

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Europa League
09/20/2013

Thun-Trainer: "Schweizer Fußball lebt"

In der Fünf-Jahres-Wertung hat die Schweiz den Vorsprung auf Österreich vergrößert.

Der FC Thun hat bei seiner Europa-League-Premiere mit dem Heim-1:0 gegen Rapid gleich einen Sieg gefeiert. Die Truppe von Chefcoach Urs Fischer sorgte damit für eine durch die Bank erfolgreiche Europacup-Woche der Schweizer Fußball-Klubs.

Der FC Basel setzte sich in der Champions League auswärts gegen Chelsea nach 0:1-Rückstand mit 2:1 durch, zudem feierte St. Gallen (mit Sportchef Heinz Peischl) in der Europa League gegen den russischen Club Kuban Krasnodar einen 2:0-Heimerfolg.

"Das zeigt, dass auch in der Schweiz gearbeitet wird. Ich glaube, dass wir in den letzten Jahren vieles richtig gemacht haben. Der Schweizer Fußball lebt", freute sich Thuns Trainer.

Fünfjahreswertung

Im UEFA-Ranking der laufenden Saison liegt die Schweiz sogar auf Platz sieben – obwohl der FC Zürich und die Grasshoppers bereits ausgeschieden sind. Österreich liegt in der laufenden Saison auf Platz 13. In der Fünfjahreswertung ist die Schweiz mit aktuell 30,225 Punkten auf Platz zwölf, Österreich ist mit 26,125 Punkten 14.

Besonders erfreulich sei, dass neben Basel auch andere Schweizer Vereine aufzeigen. "Das tut dem Schweizer Fußball gut", sagte Fischer im Hinblick auf die Siege von Thun und St. Gallen als Außenseiter.

Die Thuner wurden durch Basels starken Auftritt an der Stamford Bridge zusätzlich motiviert. "Wir haben Basel als Einstimmung genommen. Wir sind gut gestanden, waren gut organisiert, da hat es jeder Gegner schwer", meinte Fischer. Der Sieg sei völlig verdient gewesen.'

Der Tabellensechste der Super League führt jetzt die Gruppe G gemeinsam mit Genk an. "Für mich ist die Kräfteverteilung aber nach wie vor gleich. Kiew, Genk und Rapid sind in etwa gleich stark und weiter Favoriten. Wir bleiben Außenseiter und müssen jetzt die Kirche im Dorf lassen", blieb Thuns Trainer bescheiden.

Seine Mannschaft habe aber – auch ohne dem nach seinen Reisestrapazen wegen dem Länderspiel-Doppel mit Venezuela "noch nicht richtig regenerierten" Josef Martinez - gesehen, dass sie mitspielen könne. "Dass wir Qualität haben, wissen wir nicht erst seit heute. Ich denke schon, dass wir gegen jeden Gegner zu Hause bestehen können", setzt Fischer vor allem auf die eigene Stärke auf dem Kunstrasen in der Arena Thun.

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