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Sport Fußball
12/05/2011

Thomas Prager über AZ-Trainer Verbeek

"Er ist nicht der typische holländische Trainer, die sich locker geben, sondern ein echtes Arbeitstier", erzählt seine ehemaliger Schützling.

von Alexander Huber

Alkmaar ist in der Liga Erster - so wie zuletzt 2009, als Louis van Gaal seine Mannschaft zum Titel geführt hatte, um danach von den Bayern abgeworben zu werden.

Der aktuelle, umjubelte Trainer heißt Gertjan Verbeek und ist in Österreich vor allem einem Spieler besser bekannt. Thomas Prager debütierte 2005 unter Verbeek für Heerenveen. Der Wiener war den Scouts 2001 als 15-jähriger Trickser bei Stadlau aufgefallen, wurde von Verbeek im klassisch holländischen 4-3-3-System als zentraler Mittelfeldspieler aufgebaut und entwickelte sich zum Teamspieler.

"Verbeek ist nicht der typische holländische Trainer, die sich locker geben, sondern ein echtes Arbeitstier", erzählt Prager, der 2008 nach Österreich zum LASK zurückgekehrt ist. "Zuletzt hat er nach starken Regenfällen stundenlang auf dem Trainingsplatz kleine Löcher gegraben, damit das Wasser wieder abfließen kann." Auch abseits des Feldes macht es Verbeek am liebsten selbst: "Während der gemeinsamen Zeit in Heerenveen hat er ganz alleine sein Haus umgebaut."

Rapid-Tribünengast

Für Prager läuft es bei Rapid nicht so rund. Der 26-Jährige ist zwar endlich fit, saß gegen Wr. Neustadt aber nur auf der Tribüne. "Er hat mich im Test gegen Simmering enttäuscht", sagt Trainer Peter Schöttel. Prager verspricht Besserung: "Ich greife nochmal an."

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