Erlebnisintensives Debüt für Dominik Starkl (links) im Admira-Dress: Zunächst erzielte der Neuzugang das 1:0 für den Außenseiter, dann wurde er von Schiedsrichter Dominik Ouschan ausgeschlossen.

© APA/ERWIN SCHERIAU

Sturm war nur ein Lüfterl
07/25/2015

Sturm war nur ein Lüfterl

Die Grazer erreichten daheim gegen die Admira nur ein 1:1.

Die Marschroute der Grazer war klar: Mit zwei Heimsiegen soll die Saison eingeläutet werden. Teil 1 ging schief. Gegen die Admira gab es nur ein 1:1. Nächste Woche kommt Grödig in die UPC-Arena.

Die erste Topchance hatte nach einer Viertelstunde Stürmer Tadic. Die Kroate traf aber aus guter Position weder Tor noch Ball. Die Grazer machten das Spiel, wurden aber in der Defensive sehr nachlässig. So kam die Admira nach einer halben Stunde zu einer großen Möglichkeit: Schicker überspielte mit etwas Glück Verteidiger Madl und lief plötzlich alleine auf das Tor zu. Sein Heber landete aber neben dem Tor von Neuzugang Esser.

Als beide Mannschaften schon mit den Gedanken in der Pause war (vor allem Sturm-Verteidiger Kamavuaka), traf der Außenseiter zur doch überraschenden Führung. Nach einer Flanke traf Neuzugang Dominik Starkl mit einem herrlichen Volley. Zuvor hatte sich Kamavuaka ziemlich verschätzt.

Schwache Grazer

Die Admira überraschte etwas, Zwierschitz, gelernter Außenverteidiger, spielte innen, Grozurek, von Brotberuf linker Mittelfeldspieler, trat rechts in Erscheinung, bei Bahrami war es umgekehrt. Diese Rochaden werden allerdings nicht die Taktik von Sturm über den Haufen geworfen haben, die Steirer waren einfach schlecht.

Nach der Pause zahlte es sich aus, dass Trainer Franco Foda dem Kroaten Josip Tadic eine Chance gegeben hat. Der Stürmer verwandelte nach einer Potzmann-Flanke per Kopf. Der Admiraner Starkl vergab eine Topchance, ehe er nach 67 Minuten wegen Gelb-rot vom Platze schritt. Tadic traf kurz zuvor die Latte. Es blieb beim überraschenden 1:1.

Sturm Graz - Admira Wacker Mödling 1:1 (0:1).

Tor: 0:1 (45.) Starkl, 1:1 (56.) Tadic

Sturm: Esser; Potzmann, Madl, Kamavuaka, Klem; Piesinger, Offenbacher (82. Horvath); Schick, Avdijaj (58. Kienast), Dobras (68. Schmerböck); Tadic.

Admira: Siebenhandl; Ebner, Wostry, Zwierschitz, Wessely; Lackner; Grozurek (57. Ouedraogo), Schicker (70. Toth), Malicsek (66. Blutsch), Bajrami; Starkl.

Gelbe Karten: Offenbacher, Piesinger, Dobras bzw. Lackner. Gelb-Rot: Starkl (67./wiederholtes Foulspiel). Graz, UPC-Arena, 8.547 Zuschauer, SR Ouschan.

Das Remis geht in Ordnung

Franco Foda (Sturm-Trainer): „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Vor allem in der zweiten Halbzeit. Im Spiel nach vorne sind aber zu viele Fehlpässe passiert. Die Mannschaft hat alles versucht, in der zweiten Halbzeit sind wir auch besser in die finale Zone gekommen und es gab durchaus gute Momente im Spiel. Der Gegner stand sehr tief, wir hatten wenig Räume und sind auch über die Flügel zu wenig durchgekommen. Jetzt gilt es dieses Spiel zu besprechen, abzuhaken und uns auf Kasan vorzubereiten.“

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): „Das Remis geht in Ordnung. Sturm hat uns über 90 Minuten dominiert, wir hatten aber gesamt gesehen die besseren Torchancen. Sturm hatte sonst nur noch einen Lattenschuss. Von der kämpferischen Leistung und von der Einstellung her verdient meine Mannschaft ein Pauschallob. Spielerisch hätte ich mir mehr erwartet. Wir werden alle Fachleute, die uns als Absteiger sehen, eines Besseren belehren.“

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