Sturm verliert durch Okotie-Eigentor

APA/MARKUS LEODOLTERAPA7180680-2 - 10032012 - GRAZ - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - Tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen SK Puntigamer Sturm Graz und SC Wr. Neustadt am Samstag, 10. März 2012, in Graz. Im Bild Rubin Okotie (Sturm) nach dem Schlusspfiff. APA-
Foto: APA/MARKUS LEODOLTER Pechvogel: Rubin Okotie

Der Stürmer verlängert gegen Wr. Neustadt ins eigene Netz und beendet damit Cavlinas Torsperre.

Er kam, sah, und traf – ins eigene Tor. Sturms neuer Stürmer Rubin Okotie erzielte das erste Tor für Wiener Neustadt im Frühjahr.

Blöd gelaufen: Christoph Saurer trat in der 36. Minute einen Eckball, den die Nürnberg-Leihgabe unglücklich ins eigene Tor verlängerte. Es war auch der erste Torschuss von Okotie bei dessen Debüt in der Startelf. Und: Okotie war damit auch für Sturms ersten Gegentreffer im Frühjahr und die erste Heimniederlage der Saison verantwortlich.

Vielleicht hat sich Saurer nach dem Spiel mit einem Geschenkkorb bei Okotie eingestellt: Für ihn war es wiederum die erste Torvorlage in dieser Saison. Das war auch das große Highlight in der ersten Hälfte, in der die Gastgeber keine Ideen hatten.

Aufgeweckter

Nach der Pause waren die Steirer aufgeweckter, Szabics hatte mit einem Schuss Pech. Die Kombinationen wurden ansehnlicher, die Abschlüsse gefährlicher. In der 67. Minute rettete der eingewechselte Imamoglu bei einem Schuss von Szabics auf der Linie. Kurz darauf rettete Siebenhandl wieder bei einem Okotie-Schuss.

Nach der Einwechslung von Mario Haas stürmte der Meister mit vier Angreifern. Bodul traf in der 75. Minute nur die Stange, Okotie schoss über das Tor. Schiedsrichter Prammer übersah, obwohl er daneben stand, ein klares Elferfoul von Pollhammer an Säumel. Und Wr. Neustadt konnte sich auf den starken Tormann Siebenhandl verlassen.

Wenn Sturm nicht einmal gegen Wr. Neustadt zuhause punktet, dürfen in Graz keine Titelansprüche gestellt werden. Und das Verletzungspech, das Sturm im Herbst hatte, kann nicht mehr als Ausrede strapaziert werden. Vor allem die erste Hälfte war katastrophal und lustlos, danach fehlte auch ein wenig das Glück. "Vorne geht derzeit überhaupt nichts rein", sagte Jürgen Säumel. Auf Trainer Franco Foda wartet auf jeden Fall viel Arbeit.

Weiterführende Links

Mehr zum Thema

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?