Sturm spielt Remis gegen Hannover

Haris Bukva traf gegen die Deutschen im Doppelpack.
Foto: ap

Dem Meister gelingt bei seiner Europacup-Generalprobe ein 3:3 im Duell mit dem deutschen Bundesligisten.

Sturm Graz hat bei der Generalprobe für das Fußball-Champions-League-Qualifikations-Hinspiel der zweiten Runde am Mittwoch in Klagenfurt gegen den FC Videoton in Gleisdorf gegen den deutschen Bundesligisten Hannover 96 ein 3:3-Remis erreicht. Vor 1.800 Zuschauern entwickelte sich eine recht flotte Partie, in der Haris Bukva mit einem Doppelpack (50., 88.) und Imre Szabics (20.) für die Grazer erfolgreich waren.

Sturm-Trainer Franco Foda schickte jeweils für 45 Minuten zwei unterschiedliche Formationen aufs Feld. Die Viererkette bildeten Standfest, Feldhofer, Burgstaller und der Georgier Popkhadse, in der Mitte agierten zu Beginn Hölzl, Weber, Klem und Kainz. Muratovic und Szabics durften sich im Angriff versuchen. Bei der Partie gegen Ungarns Meister dürfte sich diese Startformation aber ändern, wie der Coach ankündigte. "Wir werden gegen Videoton sicher nicht so wie in der ersten Hälfte spielen", betonte der Deutsche.

Jese durchgefallen

Foda wollte als Dank für den Meistertitel allen Spielern die Chance geben, sich gegen den deutschen Klub zu präsentieren. "Wir haben gut nach vorne gespielt, aber drei Tore kassiert. Daran müssen wir arbeiten", meinte Foda.

Während der wiedergenesene Roman Kienast in der zweiten Hälfte trotz weniger Trainingseinheiten einen guten Eindruck hinterließ, blieb der nach der Pause eingesetzte Testkandidat Vedran Jese hinter den Erwartungen zurück. Der 30-jährige kroatische Innenverteidiger ist als Ersatz für den zu Eintracht Frankfurt abgewanderten Gordon Schildenfeld kein Thema mehr. Damit haben die Grazer mit Feldhofer und Burgstaller sowie dem 18-jährigen Florian Neuhold nur drei Innenverteidiger zur Verfügung.

Für die Deutschen trafen Sofian Chahed (33.), Moritz Stoppelkamp (51.) und Deniz Aycicek (80.). Emanuel Pogatetz spielte in der Innenverteidigung durch. "Für den ersten Test war es ganz okay, man hat gleich gemerkt, dass Sturm viel weiter ist im Training. Trotzdem sind drei Gegentor schon sehr viel", resümierte der ÖFB-Teamverteidiger.

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(apa / mod) Erstellt am
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