Sport | Fußball 21.04.2012

Sturm mit neuem Schwung zu Rapid

Das 2:2 gegen Salzburg macht Hoffnung, Ex-Hoffenheim-Coach Pezzaiuoli ist ein Trainerkandidat.

Das 2:2 gegen Salzburg brachte zwar nur einen Punkt für Sturm, aber positive Erkenntnisse. Zum einen, dass die Einstellung stimmt, zum anderen, dass der Kader sicher nicht zu klein ist. Christoph Kröpfl und Haris Bukva durften gegen den Titelfavoriten ihr Können präsentieren. Nach dem auch gegen Rapid am Sonntag Säumel, Feldhofer, Pürcher, Dudic, Szabics verletzungsbedingt ausfallen werden, dürfte das Duo auch in Hütteldorf zum Einsatz kommen.

Interimscoach Thomas Kristl hofft, den Aufwärtstrend mitnehmen zu können. "Wenn wir nicht wieder in das alte Strickmuster zahlreicher Auswärtspartien zurückfallen, dann können wir auch aus Hütteldorf etwas mitnehmen."

Der Deutsche beobachtete am Sonntag das 0:0 im Wiener Derby und erhielt dabei nach eigenen Angaben keine neuen Aufschlüsse. "Rapid kennt Sturm, Sturm kennt Rapid, da gibt es keine Überraschungen. Viel wird von der Tagesverfassung abhängen. Es wird auf jeden Fall ein interessantes Spiel", prophezeit Kristl.

Trainerkarussell

Interessant ist auch, wie es in Graz künftig weitergeht. Sport-Geschäftsführer Paul Gludovatz wird den Kader reduzieren und demnächst einen neuen Trainer präsentieren. In der engeren Wahl stehen derzeit der Deutsche Marco Pezzaiuoli und der derzeitige Wr. Neustadt-Coach Peter Stöger. "Gesprochen wird mit vielen", sagt Gludovatz. Markus Schopp ist freilich auch noch ein Thema für die Lösung, die Gludovatz anstrebt. Der Burgenländer will für Profis und Amateure einen Stab mit vier Trainern.

Der Chefcoach muss jedenfalls einen neuen Trend verfolgen. Die Grazer setzen künftig noch stärker auf die Jugend. "Der Prozess wird ein, zwei Jahre dauern", sagt Wirtschaft-Geschäftsführer Christopher Houben. Die Zukunft kann beginnen.

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( Kurier ) Erstellt am 21.04.2012