Stolpergefahr: In der letzten Runde trifft Mattersburg auf Grödig.

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Restprogramm
05/02/2016

Showdown im Bundesliga-Abstiegskampf

In der letzten Runde trifft Mattersburg auf Grödig und Altach auf Ried.

Der Titelkampf ist seit der Niederlage von Rapid am Samstag in Grödig und dem Sieg von Salzburg bei der Austria entschieden. „Der zweite Platz ist für uns heuer vielleicht das Maximum“, resignierte auch Rapid-Trainer Zoran Barisic nach dem 0:2. Und: „Scheinbar ist Grödig kein gutes Pflaster für uns.“

Dabei war Grödig für manch anderen Klub ein willkommener Gegner in dieser Saison, weshalb sich die Salzburger auch seit dem 20. Februar (23. Runde) auf dem letzten Tabellenplatz befinden. Doch ausgerechnet mit Siegen bei der Austria und eben dem jüngsten Erfolg gegen Rapid tastete sich die Mannschaft von Trainer Peter Schöttel wieder heran im Abstiegskampf. Fünf Punkte liegt man derzeit hinter dem Vorletzten Altach. Doch es sind in erster Linie nicht die Vorarlberger, die den Grödigern Hoffnung machen:

Es sind die Mattersburger. Die aktuelle Formkurve zeigt bei den Burgenländern steil nach unten. Seit Anpfiff des letzten Liga-Viertels, also in den jüngsten sechs Runden, hat die Mannschaft von Ivica Vastic nur einen einzigen Punkt geholt (siehe Tabelle). Und der Blick auf das Restprogramm der noch ausständigen drei Runden verrät: Es ist noch alles möglich. Vor allem dann, wenn Grödig am kommenden Samstag in Ried oder am nächsten Mittwoch gegen die zu diesem Zeitpunkt bereits als Meister feststehenden Salzburger gewinnt, und Mattersburg daheim gegen Rapid und bei Sturm Graz leer ausgehen sollte.

Showdown

Verkürzt Grödig in den nächsten zwei Runden den Rückstand auf die Burgenländer auf drei Zähler, kann Grödig die Mattersburger am letzten Spieltag aufgrund des viel besseren Torverhältnisses in Liga zwei schießen.

Ein Schreckensszenario für Mattersburg, das vor drei Jahren bereits Ähnliches erlebte. In der letzten Runde der Saison 2012/’13 rutschte Mattersburg durch ein 0:1 gegen die Admira vom 7. auf den 10. Rang, weil Wr. Neustadt und Innsbruck ihre Spiele zeitgleich gewannen.

Doch freilich könnte es auch für Altach und Ried, die am letzten Spieltag ebenso noch aufeinandertreffen, eng werden. Für die nächste Bundesliga-Saison planen kann indes der WAC, für den sich der Trainerwechsel ausgezahlt hat: In der Pfeifenberger-Tabelle (folgte zur 17. Runde auf Kühbauer), sind die Kärntner Zweiter.

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