Sport | Fußball
14.04.2017

Schwere Vorwürfe gegen Cristiano Ronaldo

Der Superstar soll 375.000 Dollar an eine Frau bezahlt haben, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben haben soll.

Am Mittwoch hatte Cristiano Ronaldo noch mit zwei Toren beim 2:1-Sieg von Real Madrid im Hinspiel des Viertelfinales der Champions League bei Bayern München geglänzt. Nun könnte den Superstar des Weltfußballs ein angeblicher Vorfall aus seiner Vergangenheit einholen. Jedenfalls, wenn man dem Spiegel glauben darf.

Cristiano Ronaldo soll laut des deutschen Nachrichtenmagazins im Jahr 2009 in den Vereinigten Staaten 375.000 Dollar einer Frau gezahlt haben, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben haben soll. Laut schriftlichen Unterlagen, die die Enthüllungsplattform Football Leaks dem Spiegel überlassen hat, soll sich der Fall am 13. Juni 2009 in der Suite Ronaldos in einem Hotel von Las Vegas ereignet haben.

Außergerichtliche Einigung

Der Spiegel berichtet außerdem, dass es im Jänner 2010 vor einem Mediator im US-Bundesstaat Nevada zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen beiden Parteien gekommen sei. Für Ronaldo unterzeichnete sein portugiesischer Anwalt Carlos Osório de Castro.

Das Dokument soll drei Seiten umfassen und die Regelung beinhalten, dass die Frau nach Erhalt der 375 000 Dollar für immer über die Vorgänge zu schweigen habe. Die Identität der Frau sei dem Spiegel bekannt. Sie habe mit ihrer Unterschrift alle Tatvorwürfe fallen gelassen.

Auch Ronaldos Münchner Anwalt kommt in dem Artikel zu Wort. Er wird wie folgt zitiert: "Die Anschuldigungen, die Ihre Fragen nahelegen, sind aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen." Sein Mandant werde "gegen jede unwahre Tatsachenbehauptung sowie gegen jede Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte vorgehen".

Für Cristiano Ronaldo gilt die Unschuldsvermutung.