Philipp Schobesberger war wegen seiner Schnelligkeit in England gefragt

© APA/ERWIN SCHERIAU

Fussball
08/28/2015

Darum verlängert Schobesberger bei Rapid

Nachdem auch das letzte Angebot aus Brentford abgelehnt wurde, verlängert der Aufsteiger.

Das erste Angebot über drei Millionen Euro Ablösesumme wurde ohne Verhandlungen abgelehnt. Doch Brentford ließ nicht locker und legte in Halbmillionen-Schritten nach. Bis zum Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen Donezk, als Philipp Schobesberger dem englischen Zweitligisten sogar mehr als vier Millionen wert gewesen wäre. Zusätzlich hätte Rapid später noch Prämien (wie nach einem Aufstieg in die Premier League) kassieren oder an einem Weiterverkauf beteiligt werden können. Und das alles für einen 21-Jährigen, der vor 15 Monaten um null Euro verpflichtet worden ist.

Doch Präsident Michael Krammer blieb beim Nein, um eine „neue Mentalität“ in Hütteldorf zu dokumentieren, und Sportdirektor Andreas Müller legte am Donnerstag einen verbesserten Vertrag vor. Bisher war der Ex-Paschinger als früherer Regionalligaspieler einer der billigsten Rapidler. Sein Kontrakt wird massiv aufgebessert und um ein Jahr bis 2018 verlängert. Die gewünschte Ausstiegsklausel wurde von Müller wegverhandelt.

„Wir hatten längere Gespräche mit Co-Trainer Carsten Jancker. Das gab den letzten Ausschlag zur Verlängerung“, erklärt Schobesbergers Berater Alexander Sperr. „Jancker ist zwar der lauteste Kritiker von Schobi im Training. Aber er kann auch ganz genau abschätzen, auf welches Niveau ihn das Trainerteam noch bringen kann.“

Drei Beric-Angebote

Ins Finale geht der Transferpoker um Robert Beric: So ausdauernd wie noch nie wird um einen Spieler gekämpft. Zur angestrebten Vertragsverlängerung zu außergewöhnlich guten Konditionen gibt es drei Konkurrenten. Reading, wo das meiste Geld zu verdienen ist. St.Etienne, wo nach dem Aufstieg in die Europa League nachgebessert werden kann. Und einen belgischen Klub, vermutlich Brügge. „Aus Belgien ist ein schriftliches Offert eingelangt“, bestätigt Müller. „Noch ein anderes Last-Minute-Angebot kann ich mir aber nicht vorstellen.“

Ob der Slowene am Samstag gegen Mattersburg einläuft, wird kurzfristig entschieden. „Robert ist ein vorbildlicher Spieler, jetzt ist er hin- und hergerissen. Ich schätze unsere Chancen auf 50:50“, sagt Müller.

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