Andreas Ulmer spielte schon 2009 und 2014 im Europacup mit Salzburg gegen Dinamo.

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Champions League
08/05/2016

Salzburg-Gegner: Von starken Dänen und irischem Underdog

Nach dem Aufstieg gegen Partizani erfährt Meister Salzburg heute den Play-off-Gegner.

von Stephan Blumenschein

Es ist wieder Lostag in der UEFA-Zentrale in Nyon am Genfersee – mit dabei im Champions-League-Play-off ist nach einem Jahr Pause auch wieder Salzburg (ab 12 Uhr, live ORF Sport+).

Zum sechsten Mal steht Salzburg seit dem Einstieg von Red Bull 2005 in der letzten Qualifikationsrunde. Valencia (2006), Schachtar Donezk (2007), Maccabi Haifa (2009), Hapoel Tel Aviv (2010) und Malmö (2014) waren allerdings zu stark.

In diesem Jahr wird es ein neuer Play-off-Gegner. Fünf Teams sind bei der Auslosung für die wieder gesetzten Salzburger möglich.

FC Kopenhagen

Der dänische Meister gilt nicht nur als reichster Klub Skandinaviens, sondern derzeit auch sportlich als jener mit dem stärksten Team. Mit Trainer Ståle Solbakken, der den Klub von 2006 bis 2011 schon zu fünf Meisterschaften geführt hatte, kam der Erfolg in die dänische Hauptstadt zurück. Im Kader stehen auch zwei Ex-Bundesliga-Legionäre: der Ex-Austrianer Mikael Antonsson und der Ex-Salzburger Peter Ankersen.

Dinamo Zagreb

Mit Kroatiens Serienmeister haben die Salzburger positive Erfahrungen gemacht: 2009 wurde Dinamo in der dritten Champions-League-Qualifikationsrunde ausgeschaltet, 2014 gab es zwei klare Siege in der Europa-League-Gruppenphase. Die Zagreber, die vom Ex-Rapidler Zlatko Kranjcar betreut werden, sind schwer einzuschätzen, weil jedes Jahr die besten Spieler verkauft werden. Zuletzt wechselte Marco Pjaca um 23 Millionen Euro zu Juventus Turin.

Ludogorez Rasgrad

Bulgariens Serienmeister hat schon Champions-League-Erfahrung, 2014 konnte in der Gruppenphase immerhin Basel besiegt werden. Der Klub aus der nordostbulgarischen Kleinstadt (40.000 Einwohner) setzt auf eine Legionärstruppe. Acht Spieler haben ihre Wurzeln in Brasilien.

Hapoel Beer-Sheva

Israels Meister gelang in der dritten Qualifikationsrunde gegen Champions-League-Stammgast Olympiakos Piräus überraschend der Aufstieg. Salzburg-Trainer Óscar kennt Beer-Sheva aus seiner Zeit bei Maccabi Tel Aviv. "Wer Olympiakos eliminiert, hat eine starke Mannschaft. Hapoel Beer-Sheva gehört nicht zu den Gegnern, die ich mir am meisten wünschen würde."

Dundalk

Dem Klub aus der Stadt an der Grenze zu Nordirland gelang eine Premiere: Erstmals qualifizierte sich ein irischer Meister für das Play-off. Beim entscheidenden 3:0 gegen BATE Borissow wurde bei strömendem Regen Mittelstürmer David McMillan mit zwei Toren zum Helden. Da das klubeigene Stadion nicht europacuptauglich ist, wird im 80 Kilometer entfernten Dublin gespielt.

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