Kampl (li.) und Kollegen enteilen der Konkurrenz mit Sieben-Meilen-Stiefeln.

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Bundesliga
02/03/2014

Salzburg fühlt sich wohl in der Einsamkeit

"Der Vorsprung kann nicht groß genug sein", sagt Kampl nach dem 5:1 in Wr. Neustadt.

14 Punkte Vorsprung sind sehr erfreulich, wir wollen nach der nächsten Runde aber 17 Punkte haben.“ Schon kurz nach dem 5:1 am Sonntag im Nachtragsspiel in Wiener Neustadt dachte Salzburg-Coach Roger Schmidt an nächsten Samstag. Da steht in der Red-Bull-Arena das Salzburger Derby gegen den ersten Verfolger Grödig an. „Der Vorsprung kann nicht groß genug sein“, sagt Spielmacher Kevin Kampl, der schon nach dem verlorenen Titelkampf in der vergangenen Saison angekündigt hatte, dass Salzburg 2014 mit 20 Punkte Vorsprung Meister werden wird.

Viel fehlt nicht mehr auf diese Marke. Die Wiener Großklubs, die am Sonntag im Wiener Derby aufeinandertreffen werden, liegen 18 (Rapid) sowie 19 (Austria) Punkte hinter dem überlegenen Tabellenführer. Dank Rasenheizung kann in Hütteldorf sicher gespielt werden.

Und auch um Austragung der Partie WAC – Innsbruck muss sich niemand sorgen machen. Die Wolfsberger weichen in die Klagenfurter Arena aus. Dort läuft die Rasenheizung seit fünf Tagen auf Hochtouren, und die Schneemassen wurden entfernt. Die Anreise ist allerdings nur über die Autobahnausfahrt beim Minimundus möglich.

Salzburg startet mit 5:1-Sieg ins Frühjahr

Fußball kann faszinierend sein. Aber dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmig sein – das Stadion, das Spielfeld, der Zuschauerzuspruch, die Temperaturen. Das alles passte beim ersten Bundesligaspiel des Jahres 2014, der Nachtragspartie Wr. Neustadt gegen Salzburg nicht.

Das Bemühen, das Beste aus der Misere zu machen, konnte beiden Teams niemand absprechen. Die Niederösterreicher waren zunächst sogar sehr aktiv und machten dem einsamen Tabellenführer 25 Minuten unerwartete Probleme.

Erst eine technische Unzulänglichkeit von Rechtsverteidiger Pollhammer gab dem Spiel auf bescheidenem Niveau die erwartete Richtung. Mane musste die unfreiwillige Vorlage nur mehr zum 1:0 verwerten (24.).

Nach der Aufwärmphase fanden sich die Salzburger auf der holprigen Wiese besser zurecht: Soriano (nach perfektem Kampl-Zuspiel) und Alan (nach tollem Mane-Solo) machten noch vor der Pause alles klar.

Die Hälfte zwei war dann nur noch ein Trainingsspielchen bei zusehends sinkenden Temperaturen. Soriano und Alan erhöhten schnell auf 5:0. Dabei blieb es nicht, weil Fröschl kurz vor Schluss ein Ehrentor für die Wiener Neustädter erzielte.

Mit dem dritten Kantersieg gegen die Niederösterreicher in dieser Saison (5:1, 8:1, 5:1) baute der Tabellenführer den Vorsprung auf Grödig auf 14 Punkte aus. Die Salzburger könnten sich also vier Niederlagen leisten und würden selbst auch dann Meister werden, wenn der Lokalrivale alle ausstehenden 15 Spiele gewinnen würde.

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