Sport | Fußball
31.07.2017

Ronaldo steuert durch die Hintertür

Der Real-Superstar beteuert seine Unschuld und verlässt das Gericht durch die Hintertür.

Am Montag wartete in Madrid vor Gericht eine bekannt strenge Richterin auf den Superstar. Cristiano Ronaldo hat bei der Anhörung bekräftigt, nie Steuern hinterzogen zu haben. „Ich habe niemals etwas verborgen und auch niemals die Absicht gehabt, Steuern zu hinterziehen“, sagte der Real-Profi laut einer verbreiteten Aussendung des Gerichts.

Ronaldo habe betont, dass die Finanzbehörden „alle meine Einnahmen im Detail kennen, da ich sie immer angegeben habe“, heißt es weiter.
„Wer mich kennt, der weiß, dass ich meine Berater darum bitte, dass sie immer alles pünktlich erledigen und alles korrekt zahlen, weil ich keine Probleme haben möchte“, sagte der Portugiese demnach. Ronaldo wies vor der Richterin auch die Anschuldigung zurück, er habe bei seinem Wechsel von Manchester United zu Real ein Unternehmensgeflecht zur Steuerhinterziehung geschaffen.

Aus England importiert?

„Als ich bei Real Madrid unterschrieben habe, habe ich keine spezielle Struktur kreiert, um meine Bildrechte zu verwalten. Ich habe vielmehr jene Struktur beibehalten, die ich schon in England hatte.“ Diese habe er schon seit 2004, sie sei in England von den zuständigen Behörden als „legal und legitim“ anerkannt worden.

Stiller Abgang

Vor den Journalisten hatte sich Ronaldo nicht geäußert. Sie mussten sich mit wenigen Worten eines Sprechers begnügen. „Alles ist in Ordnung, Cristiano ist schon auf dem Weg nach Hause“, lautete die Botschaft. Schnell war seitens der vergeblich wartenden Medien von einer „Schande“ und einem „Ablenkungsmanöver“ die Rede.