Peter Zeidler startet am Samstag in Mattersburg in seine erste Saison als Bundesliga-Trainer.

© APA/BARBARA GINDL

Fußball
07/22/2015

Für Zeidler startet ein "neuer Zyklus"

Der neue Trainer von Doublegewinner Salzburg geht mit einer neuen Mannschaft in die Saison. Die Ziele bleiben aber die alten.

von Stephan Blumenschein

Double 2014 und 2015, in den letzten zwei Jahren Platz eins in der Europa-League-Gruppenphase: Neo-Trainer Peter Zeidler, der Nachfolger von Adi Hütter, hat nach zwei erfolgreichen Saisonen die Mannschaft von Red Bull Salzburg übernommen. Nach dem lockeren 7:0-Erfolg in der ersten Cup-Runde beim steirischen Regionalliga-Mitte-Klub Deutschlandsberg wird es am Samstag mit dem Bundesliga-Auftakt bei Aufsteiger Mattersburg ernst.

"Es geht gar nicht mehr. Es waren tolle, erfolgreiche Jahre. Da kann man nur Respekt zollen", sagt der Deutsche, der zuletzt fast drei Saisonen mit dem FC Liefering das zweite österreichische Red-Bull-Team betreut hat: "Der Zyklus der letzten beiden Jahre ist aber jetzt zu Ende. Jetzt beginnt ein neuer Zyklus mit einer ganz neuen Mannschaft. Und diese gilt es zu entwickeln. Wir werden sehen, was in den nächsten Monaten an Ergebnissen herauskommt, denn die sind im Profifußball am wichtigsten."

Neustart

Leistungsträger wie Peter Gulacsi oder Marcel Sabitzer haben die Salzburger in der Sommerpause verlassen. Im Testspiel am Dienstag gegen die von Ex-Salzburg-Trainer Roger Schmidt betreute Mannschaft von Bayer Leverkusen (1:1) begannen nur vier Spieler (Hinteregger, Leitgeb, Reyna und Soriano), die unter dem Deutschen in der Saison 2013/'14 bei Red Bull dabei waren. Viele Experten meinen, Salzburg hätte durch die Abgänge Qualität verloren.

"Die, die das sagen, haben zu 100 Prozent recht. Es sind Spieler mit sehr viel Qualität gegangen. Aber es kommen neue Spieler nach. Red Bull Salzburg hat schon mehrmals bewiesen, dass diese nicht nur gut sind, sondern dass man diese Spieler auch sehr schnell zu einer guten und erfolgreichen Mannschaft formen kann", sagt Zeidler.

Wiedersehen

Mit einer stark veränderten Mannschaft startet der Deutsche am kommenden Mittwoch in die Champions-League-Qualifikation. Malmö FF kommt im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde nach Salzburg. Gegen Schwedens Meister war in der vergangenen Saison im Play-off Endstation. Zeidler könnte als erster Trainer schaffen, was alle seine Vorgänger bei Red Bull Salzburg nicht geschafft haben: Die Qualifikation für die CL-Gruppenphase.

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir gut daran tun, wenn wir nicht ständig von der Champions League reden. Das lenkt ab. Wir versuchen, das jetzt so zu machen. Ich sehe die Champions League als großen Traum. Und arm sind die, die keine Träume haben. Aber wir würden auch mit der genau gleichen Euphorie und Begeisterung in der Europa League mitspielen", kündigt der 52 Jahre alte Trainer an.

Ein ausführliches Interview mit dem Salzburg-Trainer finden Sie im Donnerstag-Kurier.

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