Dominik Wydra wechselt nach Deutschland.

© APA/HERBERT NEUBAUER

Fußball
07/20/2015

Rapids Wydra wechselt nach Paderborn

Der 21-Jährige versucht sein Glück in der zweiten deutschen Liga.

Wie der KURIER bereits vorab berichtete, wechselt Dominik Wydra mit sofortiger Wirkung von Rapid Wien zum SC Paderborn in die zweite deutsche Bundesliga. Der U21-Teamspieler absolvierte bereits die sportmedizinischen Tests bei seinem neuen Klub.

Der 21-jährige Wiener kam bereits vor mehr als einem Jahrzehnt von der Wiener Viktoria nach Hütteldorf und durchlief sämtliche Nachwuchsauswahlen des SK Rapid. Vor Beginn der Frühjahrssaison 2012 zog ihn der damalige Cheftrainer Peter Schöttel in den Profikader hoch, sein Kurzdebüt feierte der Mittelfeldspieler dann exakt an seinem 18. Geburtstag, damals wurde er in der Nachspielzeit beim 3:0 gegen den Kapfenberger SV für Kapitän Steffen Hofmann eingewechselt. Seither brachte es Wydra immerhin auf 67 Pflichtspiele bei den grün-weißen Profis, dabei konnte er drei Treffer (zwei in der Bundesliga, einen im Europa-League-Playoff vs HJK Helsinki) erzielen.

Großer Kader

"Wir haben schon vor längerer Zeit angekündigt, dass aufgrund unseres großen Kaders noch Spieler, die mit ihrer aktuellen Situation bei Rapid nicht hundertprozentig zufrieden sind, bei dementsprechenden Angeboten wechseln könnten. Nun wünschen wir Dominik Wydra, der als Eigengewächs ein weiterer Beleg für die hervorragende Nachwuchsarbeit bei unserem Klub ist, bei seiner neuen Aufgabe in Paderborn alles Gute. Er hat unbestritten hervorragende Qualitäten, gemeinsam kamen wir aber zu der Entscheidung, dass ein neuer Schritt in seiner Laufbahn nun sinnvoll ist. Zudem wäre sein Kontrakt mit Ende der soeben begonnen Saison ausgelaufen. Ich bin überzeugt, dass er sich bei seinem neuen Verein durchsetzen kann", so Sportdirektor Müller. Über die Ablösemodalitäten wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart, Wydra erhält bei den Ostwestfalen einen langfristigen Vertrag bis 30. Juni 2018.

Dominik Wydra selbst meint zu seinem Wechsel: "Ich bin und bleibe Rapidler durch und durch, war fast mein gesamtes bisherigen Fußballerleben bei Grün-Weiß. Jetzt ist es für mich allerdings Zeit, eine neue Herausforderung zu suchen. Die Verhandlungen liefen von allen Seiten ausgesprochen fair und ich möchte mich daher auch bei allen Beteiligten bedanken und wünsche Rapid nur das Beste für die neue Saison", so der U21-Teamkapitän.