Sport | Fußball
05.12.2011

Rapid-Schützenfest im Cup

Salihi und Gartler sorgten vor Geisterspiel-Atmosphäre in Linz im Alleingang für Rapids Sieg bei den LASK-Juniors.

Schon wieder ein Geisterspiel? Wie gegen die Admira? Zumindest wirkte das riesige Linzer Stadion, auch Gugl genannt, gespenstisch, als am Samstag Rapid von den LASK Juniors empfangen wurde. Und die Hütteldorfer waren vor rund 900 Fußball-Fans auch nicht von allen guten Geistern verlassen. 7:0 siegte Rapid, schon nach 25 Minuten beendete Salihi den Spuk und sorgte für seinen ersten von insgesamt fünf Treffern. Den Rest, also zwei Tore, besorgte Sturm-Partner Gartler.

Sturm Graz steckte die Belastungswelle (Bundesliga und Champions-League-Qualifikation) brav weg und gewann in Grödig mit 4:0. Allerdings bei der Zweiermannschaft, die seit heuer in der Salzburger Landesliga spielt. Haas, Hölzl, Stangl sowie ein Eigentor besiegelten Sturms Erfolg.

Vorwärts Steyr gegen die Admira. Vor Jahren war dies noch ein spannendes Abstiegsduell in der Bundesliga, dieses Mal herrschten auch auf dem Feld klare Verhältnisse: Admira besiegte den von Ex-Teamspieler Glieder trainierten Regionalligisten mit 6:1. Hosiner traf dabei vier Mal.

Ein Hinterseer gab in Kagran den Ton an. Hansis Neffe Lukas erzielte vor 2000 Zuschauern zwei Tore beim 4:0 von Wacker Innsbruck beim Wiener Oberligisten Hellas Kagran. Die Mattersburger gewannen bei den Kapfenberger Amateuren 3:1.

Amateurhaft Thema waren auch am Samstag noch die Erfolge der Amateurteams von Rapid und Austria. Die technisch guten Rapid-Youngsters warfen, gecoacht von Zoran Barisic, den Bundesligisten Wr. Neustadt aus dem Bewerb, die Jung-Austrianer schickten den noch schwächeren Zweitligisten Vienna mit 4:0 nach Hause. Das Durchschnittsalter der siegreichen Vastic-Mannschaft betrug 19,8 Jahre. Die Vienna trat in Favoriten allerdings stark ersatzgeschwächt an. Vor allem der Präsidenten-Sohn Nikolaus Dvoracek war im Mittelfeld heillos überfordert.

Wiener-Neustadt-Coach Peter Stöger ging mit seinen Spielern hart ins Gericht: "Die Rapidler haben gar nicht viel dazu beitragen müssen, um uns zu schlagen. Wir haben in diesem Bewerb nichts verloren."

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