Sport | Fußball 26.01.2012

Rapid kehrt zu den Stehplätzen zurück

Bei der Erweiterung des Hanappi-Stadions 2014 werden die Fansektoren in Stehplätze umgewandelt.

Die großen Summen können woanders verdient werden. Etwa mit Sky-Boxen oder vergrößerten VIP-Bereichen, wie sie auch bei Rapid für den Umbau des Hanappi-Stadions eingeplant werden.

Für viele Fans zählt aber eine andere Frage: Stehplatz, oder nicht? Bisher sind auch die West- und die Osttribüne als Sitzplatzbereiche gestaltet. Die organisierten Fans klappen aber die Stühle hoch, um wie seit jeher stehen zu können.

Wenn Rapid im Sommer 2014 nach dem geplanten einjährigen Umbau aus dem Happel-Stadion nach Hütteldorf zurückkehrt, wird auf die Fans ein Zugeständnis des Vereins für ihre Leidenschaft warten: Echte Stehplätze.

Umwandlung für Europacup-Spiele

"West und Ost werden Stehplatztribünen. Da im Europacup aber nur Sitzplätze erlaubt sind, werden wir Befestigungen einbauen, mit denen in kurzer Zeit aus Steh- etwas weniger Sitzplätze werden", erklärt Klubservice-Leiter Andy Marek. Einziger Nachteil: Im Europacup werden dadurch weniger Karten verkauft werden können.

Präsident Rudolf Edlinger meint, dass es "für Details noch zu früh sei"  und spricht von einer angepeilten Bandbreite von "22.000 bis 25.000 Plätzen". Wobei die zweite Zahl aber optimistisch und mit den platzsparenden Stehplätzen berechnet ist. Sportstadtrat Christian Oxonitsch bezeichnete nach den Verhandlungen mit Rapid über die Finanzierung des Umbaus "22.000 bis 23.000 Plätze als realistisch".

( Kurier ) Erstellt am 26.01.2012