Sport | Fußball
12.12.2012

Rapid: Heraf ist ein Kandidat

Auch Nachwuchs-Manager Carsten Jancker zählt nach wie vor zu den Anwärtern auf den Posten des Sportdirektors.

Die Hearings laufen, der Kreis der Kandidaten wird kleiner. Einer, der sich Chancen auf den Posten des Sportdirektors bei Rapid ausrechnen darf, ist Andreas Heraf.  Der 45-jährige Wiener arbeitet seit 2008 beim ÖFB, derzeit als U-18-Teamchef. Größter Erfolg war die Qualifikation für die U-20-WM in Kolumbien 2011.

Im Profifußball war der Ex-Teamspieler mit Zweitligist Schwanenstadt erfolgreich. Cheftrainer Schöttel kennt Heraf, der als ehrgeiziger, kluger Kopf gilt, lange: Die beiden spielten im Nachwuchs und im Meisterteam von 1996 zusammen. Durch die guten Kontakte von Rapid zum ÖFB sollte ein Wechsel möglich sein. Herafs Nachteil: keine Erfahrung als Sportdirektor.

Zu den hoffnungsvollsten Kandidaten gehört  mit Nachwuchs-Manager Carsten Jancker nach wie vor ein weiterer Mitspieler von damals.

"Wir sprechen mit vielen Kandidaten", sagt Präsident Rudolf Edlinger, der sich nicht vorwerfen lassen will, Experten ohne Rapid-Vergangenheit zu ignorieren: Kandidaten aus dem Ausland sind weiterhin im Gespräch.

Spielersuche

Im Ausland wird auch auf dem Spielermarkt gesucht. Mikkel Diskerud, den Schöttel als Gegenspieler in den Duellen mit Rosenborg hervor hob, wurde kontaktiert. Der 22-jährige zentrale Mittelfeldspieler, der es wie Terrence Boyd in das US-Team geschafft hat, darf im Winter ablösefrei wechseln. "Diskerud wäre sehr interessant, er hat aber eine scheinbar bessere Option. Da können wir nur hoffen“, sagt Schöttel.