Sport | Fußball 25.03.2012

Pichlers Rückkehr

Mit Selbstvertrauen kehrt Harry Pichler mit Rapid zurück auf den Tivoli.

Harald Pichler ist ein stets positiver Typ. In diesen Tagen strahlt der Kärntner aber noch mehr als sonst. „Ich freue mich schon total auf meine Rückkehr nach Innsbruck“, erklärt der 24-Jährige, den Rapid-Trainer Peter Schöttel im vergangenen Sommer zur allgemeinen Überraschung unbedingt Wacker abkaufen wollte und das auch getan hat.

Mittlerweile ist Pichler in Hütteldorf anerkannt und mit dem Selbstvertrauen von 87 Prozent gewonnenen Zweikämpfen beim 3:0 gegen Kapfenberg ausgestattet. „Ich fühle mich sehr gut, so geht es aber auch der ganzen Mannschaft. Also wollen wir voll auf Sieg spielen“, erklärt der Innenverteidiger, der beim 3:0 in Innsbruck im Herbst noch verletzt zuschauen musste.

Mit einigen der Ex-Kollegen steht der Wohnungsnachbar von Steffen Hofmann noch in Kontakt. Es ist Pichler also nicht verborgen geblieben, dass in Tirol die Stimmung trotz einer guten Saison nicht die beste ist. Er zieht einen Vergleich mit dem Anspruch bei Rapid: „Wir sind Zweiter, und trotzdem wird immer etwas gefunden, das kritisiert werden kann. Aber das belastet nicht, weil sich das Team damit nicht befasst.“

Die Mannschaft wird ähnlich aussehen wie gegen Kapfenberg. Schöttel lobte die kurzfristig ins Team gerutschten Prokopic und Thonhofer ausdrücklich; Alar und Grozurek haben sich nachdrücklich für das Sonntagsspiel empfohlen. „Körperlich wird diese eine englische Woche auch kein Problem sein“, sagt Schöttel, der Burgstaller nach dessen Grippe „noch nicht bei 100 Prozent“ sieht.

Gelbsucht

Umstellen müsste Schöttel wegen einer Sperre erst, wenn Pichler seine neunte Gelbe Karte bekommen sollte. „Ich habe mich nach meinen vielen Gelben hinterfragt, bin jetzt schon einen Monat ohne Verwarnung durchgekommen. Und das soll noch länger so bleiben“, sagt der harte Harry

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( Kurier ) Erstellt am 25.03.2012