Sport | Fußball
05.09.2017

ÖFB-Team vor Georgien: Der fragende Blick nach vorne

Die Österreicher sind vor dem Gegner gewarnt.

"Wir dürfen nicht nachlassen, dieses Spiel ist wichtig", sagt Teamchef Marcel Koller vor dem heutigen Duell mit Georgien. Weil mit einem Sieg noch die kleine Chance auf Platz zwei in der Gruppe lebendig bleibt. "Ein Sieg wäre auch so wichtig für den österreichischen Fußball", legt Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker nach. Nur 12.000 Tickets wurden bis gestern verkauft, im Happel-Oval droht gähnende Leere. Passend zum Status quo in der WM-Qualifikation.

Fragezeichen

David Alaba und Marko Arnautovic verspürten gestern noch Schmerzen als Nachwehen vom Spiel gegen Wales, erst heute wird definitiv über einen Einsatz entschieden. Sebastian Prödl und Marcel Sabitzer haben das Teamquartier längst verlassen, Kevin Danso wird in der Innenverteidigung eine neue Chance erhalten nach seinem guten Premierenauftritt in Wales.

Martin Harnik könnte diesmal wieder auf den rechten Flügel ausweichen, als Solospitze kommen Marc Janko und Michael Gregoritsch infrage. Zu allzu vielen Experimenten wird sich Marcel Koller aber nicht hinreißen lassen, immerhin geht es noch um eine Minimalchance auf Platz zwei. "Der Fokus ist nach vorne gerichtet", verrät Koller, der sich Gegner Georgien beim 1:1 gegen Irland auf Video schon genau angesehen hat. Gestern teilte er seine Erkenntnisse der Mannschaft mit. " Georgien hat zuletzt stark gespielt und verfügt über technisch gute Einzelspieler."

Gegen Irland waren die Georgier in Tiflis das bessere Team, ließ aber einige hochkarätige Chancen der Iren zu. Vielleicht ein Ansatzpunkt für die Österreicher, die ein schwieriges Spiel erwarten: "Wir wissen sehr wohl, was auf uns zukommen wird", meinte Ilsanker nach dem Videostudium.