ÖFB plant weiter mit Klagenfurter Stadion

Wann der Ausbau der Arena am Wörthersee beginnen soll, ist noch ungewiss.
Foto: apa

Dennoch ist die Zukunft des Wörthersee-Stadions weiter ungewiss.

Das heutige Länderspiel wird die letzte Großveranstaltung für längere Zeit in der Klagenfurter EM-Arena sein. Gestern waren 9500 Tickets verkauft und weitere 1500 an die Gäste aus der Slowakei gegangen.

Doch das Kapitel Klagenfurt ist für den Verband (ÖFB) damit keineswegs beendet. "Ganz im Gegenteil", sagt ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig, "unser schönstes Stadion nimmt auch in Zukunft in den Planungen einen entscheidenden Platz ein. Solch eine spezielle Atmosphäre gibt es in keiner anderen Landeshauptstadt."

Die Zukunft heißt WM-Qualifikation. Die Terminkonferenz findet am 10. und 11. September in Frankfurt statt. Dabei gilt als sicher, dass das Heimspiel gegen Deutschland im Wiener Ernst-Happel-Stadion gespielt wird. "In Klagenfurt sind die Partien gegen Irland oder Schweden denkbar. Oder sogar beide", sagt Ludwig.

Ausbau

Doch niemand kann derzeit sagen, wann die Arena nach dem Ausbau auf 32.000 Besucher wieder bespielbar sein wird. Es gibt zwar einen Baubescheid, es gibt auch die 15,5 Millionen Euro seitens des Sportministeriums, aber es gibt noch keinen Termin für den Baubeginn. "Im günstigsten Fall wären sie im Herbst 2012 abgeschlossen, sodass das Stadion 2013 in voller Kapazität zur Verfügung steht", sagt Daniel Greiner von der Sportpark GmbH. "Da aber müsste noch heuer mit den Arbeiten begonnen werden."

Für den ÖFB ist Klagenfurt natürlich auch für das Cup-Finale weiterhin ein Thema. "Ab dem Jahr 2013 könnte es wieder so weit sein", sagt Ludwig. Das gelte auch für ein Sommer-Länderspiel.

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(KURIER) Erstellt am
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