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Sport Fußball
09/15/2012

Mit Politessen gegen Weltklasse-Auswahl

Damen-Länderspiel: Dänemark ist im neuen Stadion von St. Pölten klarer Favorit.

Nur eine von 18 Nationalspielerinnen schrieb "Profi" unter der Rubrik "Beruf" in den Fragebogen. Marion Gröbner schießt in Norwegen hauptberuflich Tore. Sie ist es gewohnt, sich auf Sportplätzen in Skandinavien durchzusetzen, wo Damen-Fußball einen hohen Stellenwert hat. Dementsprechend klar ist die Rollenverteilung beim EM-Qualifikationsspiel am Samstag gegen Dänemark im neuen Stadion von St. Pölten, der NV-Arena (18 Uhr).

Ein Punktgewinn gegen die Däninnen, die das Hinspiel 3:0 gewonnen haben, wäre eine Sensation. Aber selbst im Falle einer Niederlage ist das österreichische Damenteam (zum ersten Mal überhaupt) zumindest für die EM-Play-off-Phase qualifiziert. Die Spielerinnen werden somit wieder sehr verständnisvolle Firmenchefs benötigen, um genug Freizeit für den Fußball zu bekommen.

Marlies Hanschitz (vom FC Wacker Innsbruck) und Nina Burger (vom Abonnementmeister Neulengbach) sind Polizistinnen. Jasmin Pfeiler aus Altenmarkt arbeitet als Installateurin.
Vier ÖFB-Teamspielerinnen sind beim FC Bayern München unter Vertrag: Sarah Puntigam, Carina Wenninger sowie Laura Feiersinger (sie ist die Tochter von Ex-WM-Spieler Wolfgang Feiersinger) und Viktoria Schnaderbeck, die mit Bremen-Profi Sebastian Prödl verwandt ist.

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