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Sport Fußball
12/05/2011

Mit Kienast zurück zum Erfolg

Sturm Graz kann gegen Salzburg wieder auf die Dienste des Stürmers zurückgreifen.

Es wird eine richtungsweisende Woche für uns", sagt Sturm-Trainer Franco Foda. Er weiß, wovon er spricht: Am Sonntag kommt Salzburg nach Graz, am Mittwoch im Cup die Admira, am Samstag müssen die Steirer zu Rapid.

Was den Deutschen hoffen lässt: "Es ist gut, dass Andreas Hölzl und Roman Kienast wieder körperlich in der Lage sein werden, uns zu helfen." Vor allem die Rückkehr von Goalgetter Kienast bereitet Freude. Fast zwei Monate hatte der 27-Jährige gefehlt, beim unglücklichen 3:3 in Mattersburg wurde er nach 64 Minuten eingewechselt, gegen Anderlecht pausierte er.

Gegen die Salzburger, gegen die Sturm seit neun Spielen nicht gewonnen hat, soll er am Sonntag (18.30 Uhr, live Sky) erstmals wieder von Beginn an seine Qualitäten zeigen.

Sturm-Läufer

Mit 19 Toren war der gebürtige Salzburger maßgeblich am Titelgewinn von Sturm beteiligt. Die Vergleiche mit Austria-Topscorer Roland Linz hinken dennoch. Weil Linz ein reiner Strafraumspieler ist. Kienast jedoch weicht sehr oft auf die Seiten aus, im Vorjahr schlug er nach Andreas Hölzl die meisten Flanken im Sturm-Dress (Patrick Wolf kam erst im Winter).

Gemeinsam mit Imre Szabics bildet er ein stets gefährliches, schwer berechenbares Sturm-Duo. "Wir harmonieren, sind sehr gut eingespielt", betont Kienast. Im Mittelfeld soll Hölzl wieder seine Flankenläufe starten, auch, wenn gegen Anderlecht der 19-jährige Florian Kainz ein starkes Spiel lieferte.

Auch Salzburg-Trainer Ricardo Moniz zollt Sturms Angriff Respekt. "Sie sind vorne gut besetzt und haben ein sehr gutes Kollektiv", sagt Moniz. Die Salzburger selbst sind seit drei Bundesliga-Partien sieglos. Druck? "Wenn wir unsere Qualitäten abrufen, dann mache ich mir große Hoffnungen, erfolgreich zu sein", sagt Moniz.

Franz Schiemer, dessen Auswechslung sich am Donnerstag in Bilbao negativ auf die Ordnung im Team ausgewirkt hatte, wird wohl spielen. Der Teamspieler hatte sich beim Europa-League-Match drei Finger angebrochen und bekam am Freitag eine Schiene verpasst.