Mit Hoffer als Solospitze?

Teamchef Constantini gibt seinen Spielern Anweisungen.
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Teamchef Constantini ließ zuletzt mit Hoffer vor der offensiven Dreierreihe Arnautovic, Harnik und Royer üben.

Der nominelle Kapitän heißt Marc Janko, doch der spielt - zumindest in der Vorbereitung auf das Spiel in Deutschland - keine große Rolle. Denn Teamchef Dietmar Constantini ließ zuletzt mit Solospitze Erwin Hoffer vor der offensiven Dreierreihe Marko Arnautovic, Martin Harnik (als hängende Spitze) und Daniel Royer üben. In der vorsichtigeren Variante würde Arnautovic nach vorne und Dag (auf dem rechten Flügel) ins Team rutschen.

DFB-Teamchef Joachim Löw wählt eine - im deutschen Sinn - vorsichtigere Variante. Er lässt Jungstar Mario Götze vorerst auf der Bank, spielt im Mittelfeld mit Toni Kroos als "Zwischenspieler" zwischen dem offensiven Mesut Özil und dem defensiver orientierten Bastian Schweinsteiger.

"Wir wollen uns definitiv für die EM qualifizieren, das ist das Ziel", sagte Löw am Donnerstag. Dazu fehlt noch genau der Sieg gegen Österreich. Löw erwartet, dass seine Elf dabei auch "fußballerisch überzeugt".

Royers Rückkehr

Teamchef Constantini gibt seinen Spielern Anweisungen. Foto: epa Teamchef Constantini gibt seinen Spielern Anweisungen.

Daniel Royer darf zum ersten Mal von Beginn auf der linken Flanke für Österreich wirbeln. Ried soll für den Last-Minute-Verkauf des 21-Jährigen an Hannover inklusive einiger Prämien bis zu einer Million Euro kassieren. Fest steht, dass sich der Legionär nach dem Spiel in Augsburg am Montag, 26. September, wie vom KURIER berichtet vor dem Landesgericht Leoben zu verantworten hat. Die Anklagepunkte gegen den auf dem Feld bisher Tadellosen lauten falsche Beweisaussage, Verleumdung und versuchte Begünstigung.

Richterin Sabine Anzengruber erklärt: "Die Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren beantragt. Herr Royer hat vor Gericht persönlich zu erscheinen. Es könnten auch mehrere Verhandlungstage nötig sein."

Sollte Daniel Royer - der von seiner Unschuld überzeugt ist - dem Gericht fernbleiben, drohen ihm Geldstrafen, im schlimmsten Fall gar die "Vorführung" durch die Polizei.

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(kurier) Erstellt am
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